Suche

Wunder-Mais

Niemand glaubte, dass die durch einen Hagelsturm schwer geschädigten Mais- felder noch genügend Ertrag bringen würden. Doch Matthias und Barbara Fröhlich baten Gott um Hilfe. Hat sich ihr Vertrauen gelohnt?

Bild: ethos/Rolf Höneisen Rolf Höneisen

Wieder steht die Maisernte kurz bevor. Am Rande des malerischen Städtchens Bischofszell, in der Ebene entlang des Flüsschens Sitter, betrachten Matthias und Barbara Fröhlich die hoch aufragenden Stängel. Mais ist die Grund- und Hauptnahrung ihrer 150 Rinder. Auf 14 Hektar Fläche haben sie Mais angesät, was 40 Prozent des zum Betrieb gehörenden Bodens ausmacht. In diesem Jahr stehen die Pflanzen gut und das Ehepaar Fröhlich freut sich auf die Ernte. Das alles war letztes Jahr ganz anders ...

Es war der 26. Mai 2009. Am späten Nachmittag wird der Himmel dunkel. Eine schwarze Gewitterwand nähert sich rasch. Die Szenerie wirkt bedrohlich. Landwirt Matthias Fröhlich blickt zuerst zum Himmel, dann über die schön gewachsenen Maisfelder. «Wenn das jetzt alles zerschlagen wird ...» In Gedanken sieht er Jesus vor sich, wie er vor den Augen der verängstigten Jünger dem Sturm Einhalt gebietet: «Jesus kennt mich, er lebt in mir, ich bin sein Nachfolger. Wie soll ich mich verhalten, was kann ich tun?»

Der Sturm bricht los. 15 Minuten lang fallen taubeneiergrosse Eisbrocken mit Wucht vom Himmel. Vom heftigen Wind zusätzlich getrieben, werden sie zu gefährlichen Geschossen. Barbara und Matthias Fröhlich blicken durchs Fenster nach draussen, sehen zu, wie der Hofplatz langsam weiss wird. Die Hagelkörner legen sich als schwere, kalte Schicht über Wege, Plätze und Äcker.

Am anderen Tag besichtigen sie die Felder. Die Maispflanzen, vorher kniehoch in kräftigem Grün stehend, liegen zerfetzt und geknickt am Boden. Die verletzten Pflanzen sind gelblich, braun; direkt getroffene Stellen sind weiss. Ein Bild des Elends. Die gesamten 14 Hektaren Mais, der Jahresfutterbedarf der Tiere, ist zerstört. Matthias und Barbara Fröhlich blicken sich wortlos an. Warum hat Gott diese Zerstörung zugelassen? Die Gedanken kreisen. Aber die Fröhlichs geben nicht auf. Sie vertrauen, dass Gott da ist. Auch jetzt soll gelten, was sie glauben: «Gott ist unser Versorger, auch der Versorger unserer Tiere.»

Jesus lehrt: «Sorgt euch nicht um euer Leben, was ihr essen und was ihr trinken sollt, noch um euren Leib, was ihr anziehen sollt! Ist nicht das Leben mehr als die Speise und der Leib mehr als die Kleidung?» (Matthäus 6,25). Im Aufblicken auf Jesus wächst Hoffnung. Verheissungen aus der Bibel werden wach. Als Christen kennen die beiden den «Reichtum der Herrlichkeit Gottes»: «Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit» (Kolosser 1,27).

Gibt es einen Grund, sich entmutigen zu lassen? Hat Jesus keine Möglichkeiten, ihnen in der Not zu helfen? Kann er Zerbrochenes nicht mehr heilen? Doch, er kann! Ein Losungsvers gibt ihnen zusätzlich Glaubensmut: «Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich» (Lukas 18,27). Das Ehepaar entschliesst sich, Gott um Hilfe für ihre Felder, für die Futterfrage, für den Hof zu bitten. Sie beten um Wiederherstellung auf irgendeine Art, damit die Versorgung der Tiere gewährleistet ist. – Nach diesem Gebet beginnen spannende Wochen. Ihr Glaube steht auf dem Prüfstand.

Lesen Sie den ganzen Artikel in ethos 9/2010.


zurück
 
Das aktuelle Heft:
ethos 02/2012

ethos 02/2012
ethos-Abo
Mithelfen und fördern!
factum – Wissen, was die Welt bewegt!

 

© ETHOS ONLINE 2011
Alle Rechte vorbehalten. Vervielfältigung nur mit Genehmigung der Redaktion.
 
   nach oben  Seite ausdrucken  Seite weiterempfehlen  
 Sitemap