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Uno stellt richtig: Keine Schule bombardiert

(04. Februar 2009/inn.) - Jetzt stellt die Uno richtig: "Beim israelischen Angriff im Januar wurde keine Schule getroffen."

Alle Opfer hätten sich vielmehr ausserhalb des Schulgeländes befunden, teilte nun ein Uno-Vertreter mit.

Der Vorfall ereignete sich am 6. Januar in Gaza. Nach dem Angriff hiess es, die Luftwaffe habe die Schule des Hilfswerkes UNRWA beschossen. Zuvor habe Israel die Palästinenser in dem Viertel aufgefordert, ihre Häuser zu verlassen und unter anderem in dem Schulgebäude Zuflucht zu suchen. Nun sagte der humanitäre Koordinator der Uno, Maxwell Gaylord, die israelischen Granaten seien in einer Strasse nahe des Schulgeländes eingeschlagen.

Die Vereinten Nationen "würden gerne klarstellen, dass das Bombardement und alle Todesfälle sich ausserhalb und nicht innerhalb der Schule ereignet haben", fügte Gaylord hinzu. Als Reaktion liess die UNRWA verlauten, sie habe seit dem Tag des Angriffes behauptet, die Verwundeten hätten sich ausserhalb des Geländes befunden. Die Quelle der Falschmeldung sei in einem anderen Zweig der Uno zu suchen, hiess es laut der Zeitung "Ha´aretz".

Ranghohe Vertreter der israelischen Armee hatten von Anfang an ihre Skepsis darüber geäussert, dass die Schule getroffen worden sei. Denn zwei Mörsergranaten könnten nicht 43 Menschen töten und ausserdem Dutzende verletzen.

In der vergangenen Woche weckte ferner die kanadische Zeitung "The Globe and Mail" Zweifel an der weit verbreiteten Darstellung über die angeblich getroffene Schule. Ein Lehrer, der sich während des Angriffes auf dem Gelände befunden hatte, wurde dort zitiert: "Drei meiner Schüler wurden getötet. Aber sie waren alle draussen." Er sei felsenfest davon überzeugt gewesen, dass innerhalb des Schulkomplexes niemand ums Leben gekommen sei. Der Lehrer sei von der Uno aufgefordert worden, nicht mit den Medien zu sprechen, schreibt die kanadische Zeitung.
Quelle: Israelnetz.com



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