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Todesurteil wegen Landverkauf

(28. April 2009/inn.) - Ein Militärgericht der Autonomiebehörde in Hebron hat am Dienstag einen Palästinenser zum Tode verurteilt, weil er Land an israelische Siedler verkauft hatte. Dies wurde als Verrat gewertet. Es ist das erste derartige Urteil, das durch ein palästinensisches Gericht verhängt wurde.

Wie die palästinensische Nachrichtenagentur "Ma´an" meldet, soll der Angeklagte gehenkt werden. Er stammt aus der Gegend von Hebron. An der Verhandlung nahmen auch Verteidiger teil.

Bereits früher hatten Gerichte der Palästinensischen Autonomiebehörde Angeklagte wegen Kollaboration mit Israel verurteilt. Dabei ging es meist um die Weitergabe von Informationen über palästinensische Kämpfer an israelische Geheimdienste. Diese Entscheidungen basieren auf dem "Revolutionären Code" der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO).

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