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Atheismus bedroht Freiheit und Menschenwürde

(16. Juli 2009/idea) - Der Atheismus bedroht Freiheit und Menschenwürde. Diese Ansicht vertrat der Vorsitzende der Kirchlichen Sammlung um Bibel und Bekenntnis (KSBB) in Bayern, Andreas Späth (Ansbach), auf deren Jahrestagung in Riederau (Oberbayern).

Referenten und Teilnehmer des Treffens befassten sich unter anderem mit den teilweise gewalttätigen Protesten gegen evangelikal orientierte Veranstaltungen, etwa gegen den jugendmissionarischen Kongress Christival im vergangenen Jahr in Bremen und den Internationalen Kongress für Psychotherapie und Seelsorge in Mai in Marburg.

Diese Angriffe offenbarten ein antichristliches Denken, hiess es. Bei den Protesten sei es nur vordergründig darum gegangen, eine angebliche Bevormundung von Schwulen und Lesben durch kirchliche
Gruppen zu verhindern. Tatsächlich solle das Recht von Christen auf Ausübung ihres Rechts auf Meinungs-, Religions- und Forschungsfreiheit eingeschränkt werden.

„Die militanten Atheisten und Christenhasser wollen nicht wahrhaben, dass unser freiheitliches System ohne seine
christliche Basis nicht denkbar ist“, sagte Späth. Der Kirchengeschichtler Michael Kotsch von der Bibelschule Brake (Lemgo) und der Religionsphilosoph Prof. Harald Seubert (Universität Posen) hätten auf der Tagung deutlich gemacht, dass sich der Begriff der Menschenwürde nur mit einem Gottesbezug inhaltlich füllen lasse.

Der Neurophysiologe Prof. Manfred Spreng (Erlangen) habe das Bemühen, Gott quasi als Produkt des Gehirns darzustellen,
aus wissenschaftlicher Sicht als einen Fehl- und Kurzschluss bezeichnet.

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