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Berlin: Aufmarsch der Israelhasser

(11. September 2009/tl.) Islamistische Israelfeinde und neonazistische Antisemiten werden am Samstag, 12. September, durch Berlin marschieren und ihre offene Unterstützung für das iranische Regime bekunden. Anlass ist der so genannte "Al-Quds-Tag", der jährlich von den Feinden Israels begangen wird.

Neben verschiedenen islamischen Verbänden und den Statthaltern von Hamas und Hisbollah in Deutschland wirbt auch die neonazistische Partei "DVU" für die Teilnahme an der Demonstration.

In diesem Jahr findet auch eine Gegenveranstaltung statt. Die Organisation "Stop The Bomb", die sich für deutliche Sanktionen gegen den Iran ausspricht um das Land damit von der atomaren Bewaffnung abzubringen, organisiert eine Kundgebung, die am 12. September um 14 Uhr am Kurfürstendamm beginnt. Auch in Hamburg, Bremen, Erfurt und Ludwigsburg finden Veranstaltungen gegen die Israelhasser statt.

Der Al-Quds-Tag war von Ayatollah Khomeini initiert worden. Jedes Jahr am letzten Freitag im islamischen Fastenmonat Ramadan sollte für die "Befreiung" Jerusalems und für die Vernichtung Israels demonstriert werden. Seither ruft die "Islamische Republik Iran" jedes Jahr zum Al-Quds-Tag auf und organisiert einen Propagandamarsch durch Teheran.

Beobachter gehen davon aus, dass die iranische Freiheitsbewegung in diesem Jahr mit eigenen Veranstaltungen andere Akzente setzen möchte. Die Repression gegen die iranische Opposition wurde in den vergangenen Tagen allerdings weiter verschärft. So wurden weitere Oppositionelle verhaftet und es ist die Frage, ob es den Regimegegnern möglich sein wird, sich öffentlich zu artikulieren.

Der Al-Quds-Tag wird auch in Beirut begangen, wo die Hisbollah aufmarschiert, in Gaza ist es die Hamas, die Aufmärsche organisiert. In Berlin waren in den vergangenen Jahren immer wieder Symbole terroristischer Organisationen im Demonstrationszug mitgeführt worden. Empörung hatte auch hervorgerufen, dass Kleinkinder mit Attrapen von Sprengstoffbehältern am Körper ausstaffiert wurden, wie sie von Selbstmord-Attentätern verwendet werden.



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