Abtreibung ist weltweit die häufigste Todesursache
(13. Oktober 2009/fa.) Die häufigste Todesursache ist Abtreibung. Darauf weist Alexandra M. Linder in dem Buch "Geschäft Abtreibung" hin. Die meisten Ungeborenen, die abgetrieben werden, sind weiblichen Geschlechts.
Jedes Jahr werden weltweit 40 Millionen ungeborene Kinder abgetrieben. Damit ist Abtreibung weltweit die häufigste Todesursache. Es sterben mehr Ungeborene durch Abtreibung als Menschen durch Hunger, Krebs und Herz-Kreislauf-Krankheiten zusammengenommen. Diese Zahlen entsprechen Statistiken der UNO beziehungsweise der Weltgesundheitsorganisation WHO.
Die stellvertretende Vorsitzende der "Aktion Lebensrecht für Alle" (ALFA), Alexandra M. Linder, weist in Ihrem im Sankt Ulrich Verlag, Augsburg, erschienen Buch "Geschäft Abtreibung"darauf hin, dass diese Praxis nicht nur ein grosses Unrecht ist, sondern auch ein grosses Geschäft.
Ärzte, Kliniken, Pharmaunternehmen verdienen an der Abtreibung. Die Buchautorin berichtet von einer Anfrage an die deutsche Bundesregierung die ergab, dass allein zwischen 1996 und 2003 die Bundesländer für 810974 Abtreibungen 250,5 Millionen Mark bezahlten. Die Kosten für Abtreibungen werden in Deutschland von den Krankenkassen übernommen.
Die Zahl der tatsächlichen Abtreibungen liegt wahrscheinlich wesentlich höher, als in den offiziellen Statistiken ausgewiesen ist. Allein in den USA erwirtschaftete der Hersteller des Abtreibungspräparates RU 486 (Mifepriston), das weltweit vertrieben wird, einen Umsatz von 2,7 Milliarden Dollar. Eine Packung kostet in den USA 270 Dollar, nach Angaben der Firma haben in den USA mehr als eine Million Frauen damit abgetrieben. Das Medikament bewirkt, dass die Versorgung des Kindes in der Gebärmutter eingestellt wird, es erstickt über einen Zeitraum von mehreren Tagen hinweg.
Opfer von Abtreibung werden vor allem weibliche Föten. In asiatischen Staaten wie China, Südkorea und Indien verändert sich das zahlenmässige Verhältnis der Geschlechter dramatisch. In Indien kommen auf 140 Jungen nur 100 Mädchen.
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