Tagung von "Wort und Wissen" mit guter Resonanz
(19. Oktober 2009/tl.) – Die christliche „Studiengemeinschaft „Wort und Wissen“, ein Zusammenschluss von Christen aus zumeist wissenschaftlichen Berufen, zieht eine positive Bilanz ihrer 5. Regionaltagung im Berner Oberland.
Mit 150 Teilnehmern kamen zur diesjährigen Tagung so viele Gäste wie noch zu keiner der Veranstaltungen in den Vorjahren.
In Vorträgen beleuchteten Referenten das Leben von Charles Darwin, dem Begründer der Evolutionstheorie und sprachen über alternative Deutungen der Erdgeschichte und der Vorgeschichte des Menschen. Der Biologe und Theologe Dr. Reinhard Junker kritisierte in einem seiner Vorträge die Argumentationsweise mancher Vertreter der Evolutionstheorie.
So werde die Kritik an der Evolutionstheorie teils als unzulässig und als „Angriff“ bezeichnet. Jede wissenschaftliche Erkenntnis müsse sich aber ihrer Vorläufigkeit bewusst sein und sich der wissenschaftlichen Kritik stellen.
Die Evolutionstheorie könne nur die Anpassung von Tier- und Pflanzenarten an veränderte Lebensbedingungen dokumentieren und belegen, die so genannte Mikroevolution. Es sei aber noch immer nicht gelungen Beispiele für eine Makroevolution – also den Übergang von einer Art zu einer anderen – zu dokumentieren. Mikroevolutionäre Prozesse würden mitunter präsentiert, als seien sie die lange gesuchten Belege makroevolutionärer Vorgänge.
Die „Studiengemeinschaft „Wort und Wissen“ befasst sich aus einer christlichen Perspektive kritisch mit der Evolutionstheorie und bemüht sich um wissenschaftlich fundierte Erklärungen der Schöpfung. Mit Kongressen, Fachpublikationen, fundiertem Lehrmaterial, einem umfangreichen Vortragsdienst und Exkursionen will sie zur Ermutigung von Christen beitragen und das Vertrauen in die biblischen Offenbarungen stärken.
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