CERN: LHC-Start um einen Tag verschoben
(20. November 2009/rh.) – Heute um 9 Uhr 30 war die Einspeisung atomarer Teilchen in den Large Hadron Collider (LHC) geplant gewesen. Doch der Start wurde erneut, vorerst um einen Tag, verschoben. Warum, wurde bislang nicht kommentiert.
Die weltgrösste Maschine kostet 4,5 Milliarden Franken und ist hochkomplex. Heute sollte der grosse Teilchenbeschleuniger am CERN neu gestartet werden. Kurz vor dem angesetzten Termin wurde die Übung wieder abgebrochen und der Start um einen Tag verschoben. Gründe für die Verschiebung wurden nicht genannt.
Langsam kommt es einem vor, als dürfte die Maschine nie ins Laufen kommen. Etliche Störfälle in den letzten Monaten, zuletzt wegen eines von einem Vogel fallengelassenen Brotes, standen dem Start des „Urknall-Experiments“ immer wieder im Weg.
Immer fragwürdiger ist auch, ob die aus der theoretischen Physik stammenden Thesen, auf denen die Versuche am CERN aufbauen, richtig sind und das LHC-Experiment, jene Resultate ergeben wird, die man erwartet. So wird etwa die im Zusammenhang mit dem postulierten Urknall stehende „Dunkle Materie“ immer lauter in Frage gestellt.
factum 08/2009 widmet dem CERN eine Titelgeschichte. Unter anderem wird die Frage gestellt: „Ist der Large Hadron Collider eine Urknall-Maschine?“
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