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Hackerangriff IPCC: Kommen jetzt die guten Fragen?

(27. November 2009/tl.) – Eine Studie belegt zweifelsfrei: Die Mehrheit der in Deutschland mit Klimatologie befassten Wissenschaftler bezweifelt die These einer von Menschen verursachten Klimaerwärmung. In der Öffentlichkeit finden sie aber wenig Gehör. Bahnt sich jetzt ein Umdenken an, nachdem es Hinweise auf kriminelle Manipulation von Daten durch Wissenschaftler des Weltklimarates gibt?

Im Jahr 2008 veröffentlichte der Medienwissenschaftler Prof. Mathias Kepplinger eine bemerkenswerte Studie, die gewaltigen politischen Sprengstoff enthält. Aber die Studie fand wenig Beachtung. Der renommierte Medienwissenschaftler vom Institut für Publizistik der Universität Mainz hatte, gemeinsam mit seiner Kollegin Senja Post, die 239 deutschen Wissenschafter die sich als Professoren von Berufs wegen mit dem Klima befassen nach ihrer Meinung zum Klimawandel befragt. Die Ergebnisse sind eindeutig und widersprechen völlig dem verbreiteten öffentlichen Eindruck, wonach in der Fachwelt Einigkeit über den Klimawandel herrsche und die meisten die These vom Klimawandel befürworten.

Nur eine Minderheit, ein Drittel, der deutschen Klimaforscher im Rang eines Professors glaubt an einen von Menschen verursachten Klimawandel. Ein weiteres Drittel ist skeptisch und ein weiteres Drittel lehnt diese Theorie ab. In einem Interview mit der Zeitschrift factum (Ausgabe 5/2008) erklärte Professor Mathias Kepplinger: „Nahezu alle deutschen Klimaforscher sind – unabhängig von ihrer Zugehörigkeit zu den drei Gruppen – der Ansicht, dass die Medien in ihrer Gesamtheit übertriebene und entsprechend falsche Vorstellungen von der Leistungsfähigkeit der Klimaforschung verbreiten“.

Die Untersuchung wurde 2008 im Verlag Reinhard Fischer, in der Reihe „medien Skripten“ publiziert (Senja Post: „Klimakatastrophe oder Katastrophenklima? Die Berichterstattung über den Klimawandel aus Sicht der Klimaforscher.“). Das Magazin factum hatte ausführlich über das Thema berichtet (Ausgabe 5/2008).

Klimahistoriker wie der holländische Professor Salomon Kronenberg kritisieren das statische Bild des Erdklimas, das der These von der Klimaerwärmung zugrunde liegt. Klima ist nie „gleich“ oder stabil, sondern einem beständigen Wandel unterworfen, der auch verschiedenen Lang- und kürzerwellige Rhythmen kennt. Es gebe einen beständigen Wechsel von Kalt- und Warmzeiten, der massgeblich von astronomischen Faktoren beeinflusst werde, so Prof. Kroonenberg.

So gab es im Mittelalter eine Warmzeit, später die „Kleine Eiszeit“ im 17. Jahrhundert mit schlimmen Folgen für die Menschen. Die heute zu beobachtende und viel beklagte Gletscherschmelze setzte bereits 1860 ein, zu einer Zeit also, für die menschlicher Einfluss auf das Klima völlig ausgeschlossen werden kann.

Das letzte Klilmaoptimum habe vor 6000 Jahren bestanden, zeigt Prof. Kroonenberg in seinem Buch „Der lange Zyklus. Die Erde in 10 000 Jahren“ (Primus Verlag, Darmstadt) auf. „Der nächste Wechsel von der aktuellen Warmzeit zur Eiszeit kommt so sicher wie Tag und Nacht“, so Prof. Kroonenberg. Er kritisiert, dass „zumeist sehr unsichere Klimarechenmodelle“ zum Ausgangspunkt der Diskussionen genommen würden.

In der Frage nach der Wirkung des CO2 auf das Klima empfiehlt der Professor den politisch Verantwortlichen, „wissenschaftliche Unsicherheiten“ zu akzeptieren und verweist auf „die vielen offenen Fragen“.

So nahm etwa zwischen 1945 und 1975 der CO2-Anteil in der Atmosphäre zu, während die Durchschnittstemperatur sank – was der so vehement vertretenen These vom Klimawandel durch CO2-Ausstoss zufolge nicht der Fall sein dürfte.

Kroonenberg stellt auch die Frage, wie es zu erklären ist, dass seit 1989 keine globale Erwärmung mehr festgestellt wird. Dass dem so ist, bestätigen auch neue Forschungen des Goddard-Institut der NASA. Die These von der Erwärmung des Klimas durch höhere CO2-Werte konnte bislang in keinem einzigen physikalischen Experiment nachgewiesen werden. Diese These basiert einzig auf Modellrechnungen.

Im Gegensatz dazu sprechen harte Fakten dafür, dass die enormen Schwankungen der Teilchenströme der Sonne, die so genannten Solarwinde, grossen Einfluss auf das Klima der Erde haben. Das Auf und Ab der Erdtemperatur der letzten Jahrhunderte, bis hin zum Stopp der Erwärmung im letzten Jahrzehnt, folgt der Sonnenwind-Aktivität. Mit einer physikalischen Bestätigung dieses Zusammenhangs wird in kurzer Zeit gerechnet.

Wissenschaftler gehen davon aus, dass am Kernforschungszentrum CERN in Genf mit einer CLOUD genannten Versuchsreihe eine Hypothese von Henrik Svensmark verifiziert werden kann. Er geht davon aus, dass ein starker Zusammenhang von Sonnenaktivität und Wolkenbildung besteht. Vor acht Tagen wurde unter Leitung des Teilchenphysiker Jasper Kirkby ein entsprechendes Experiment gestartet.

Viele Wissenschaftler plädieren für eine bescheidenere Postulierung von Zukunftserwartungen, finden damit aber wenig Gehör. So mahnte jetzt Professor Reinhard Hüttl vom Geoforschungszentrum Potsdam in einem Bericht der Tageszeitung „DIE WELT“ vom 24. November zu Zurückhaltung, weil sich gezeigt habe, „dass wir grundsätzliche Zusammenhänge nicht verstehen“.

So seien etwa „der Einfluss der Veränderungen im Erdmagnetfeld, die einen Einfluss auf die Magnetosphäre und damit auf die Atmosphäre haben“ noch nicht verstanden.

Solange das Verständnis des globalen Klimas so rudimentär ist, sollten wir bescheidener sein beim Propagieren von Handlungsstrategien, folgert Professor Kroonenberg. Er fordert dazu auf, die Energie- und die Klimapolitik voneinander zu trennen. Es sei sinnvoll, Energie zu sparen und effiziente Energiesysteme zu entwickeln, und zwar unabhängig davon, ob damit auf das Klima der Erde Einfluss genommen werden könne oder nicht.

Dass sich die These von der Klimaerwärmung in der Öffentlichkeit durchgesetzt hat (und nicht in der Wissenschaft) und so hartnäckig hält erklärt sich Professor Kroonenberg mit politischen, nicht mit wissenschaftlichen Faktoren: „Zu bedenken ist, dass der Klimaschutz institutionalisiert wurde und eine grosse Bürokratie dafür sorgt, das sie selbst und das Thema CO2-Reduktion nicht in Vergessenheit geraten. Spätestens seit sich die EU das Thema auf die Fahnen geschrieben hat, ist es auch zu einem grossen Geschäft geworden. Es locken überall Steuermillionen, um für Klimaschutz investiert zu werden“.

Wissenschaftler, die ebenfalls wenig gehört werden, betonen, dass die Folgen einer Erwärmung keineswegs eindeutig negativ sind. So gibt es Studien die zeigen, dass eine Erwärmung zu mehr Regen in Wüstengebieten führt, weil die Meere mehr Wasser verdunsten. So waren in wärmeren Zeiten Regionen in Nordafrika, die heute Wüste sind, als Kornkammern der Römer bekannt. Die Sahara war mehrfach, und zwar in wärmeren Phasen, grün. Auch Grönland sind die Warmzeiten nicht schlecht bekommen. Die Wikinger bauten auf „Grünland“ Getreide an. In Zeiten kälteren Erdklimas kam es hingegen zu Hungersnöten, wie sich unschwer aus leicht zugänglichen Quellen zeigen lässt.

Der jetzt durch einen Hackerangriff auf das Weltklimainstitut bekannt gewordene E-Mail-Verkehr der führenden Vertreter einer alarmistischen Klimathese legt den Verdacht nahe, dass wissenschaftliche Daten vorsätzlich manipuliert wurden, um die These vom menschengemachten Klimawandel zu stützen.

Die europäische Presse greift nur zögerlich auf, was – sollte es sich tatsächlich bestätigen – ein ungeheuerlicher Skandal ist. Ungezählte Milliarden aus Steuergeldern wären demnach auf der Basis von gefälschten wissenschaftlichen Erkenntnisen und kriminellen Absprachen ausgegeben worden. In Amerika und Kanada, wo die Presse eine ungebrochenere freie Tradition und stärkere liberale Tradition hat als in Europa, wird bereits offener berichtet. Ob jetzt die Mehrheit der Wissenschaftler zu Wort kommen werden, die der These vom Klimawandel ablehnend oder skeptisch gegenüber stehen?



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