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Climategate: Wissenschaftler vernichteten Daten

(01. Dezember 2009/tl.) – Die Wissenschaftler der Climate Research Unit CRU haben einen grossen Teil der originalen Temperaturaufzeichnungen, auf denen ihre Berechnungen der Erdtemperatur der letzten 150 Jahre beruhen, vernichtet. Damit ist es anderen Wissenschaftlern nicht mehr möglich, die Berechnungen, auf denen die Temperatur-Prognosen der CRU beruhen, zu überprüfen oder zu replizieren. Das berichten das Online-Tagebuch des renommierten publizistischen Netzwerkes „Die Achse des Guten“ und der Onlinedienst der britischen Times.

Wissenschaftler der Climate Research Unit hatten sich in der Vergangenheit strikt geweigert, das Datenmaterial, auf dem ihre Zukunftsprophezeiungen basieren, öffentlich zu machen. Das widerspricht wissenschaftlichen Gepflogenheiten und ist an sich schon ein ungeheuerlicher Akt.

Jetzt wollte der amerikanische Umwelt-Wissenschaftler Roger Pielke die Herausgabe der Daten erzwingen. Er berief sich dabei auf die britische „Freedom of Information Legislation“ und bekam Recht.

Damit hätten die Daten jetzt preisgegeben werden müssen. Die Datenbestände seien, so die CRU-Verantwortlichen jetzt, aus Platzmangel vernichtet worden.

Erst vor Tagen hatte der bekannt gewordene E-Mailverkehr der prominentesten Vertreter der These einer anthropogenen Klimaerwärmung massive Hinweise auf kriminelle Absprachen unter den Wissenschaftlern ergeben - mit dem Ziel, wider besseres Wissen die Erderwärmungsthese zu stützen. 

In E-Mails hatten die Wissenschaftler Studien bestätigt, die zeigen, dass die Erdtemperatur im vergangenen Jahrzehnt nicht gestiegen ist - in der Öffentlichkeit vertreten sie die gegenteilige These und hatten ihre Warnungen vor einer Erderwärmung sogar noch drastisch verschärft.

factum online berichtete am 27. November (Hackerangriff IPCC: Kommen jetzt die guten Fragen?) über einige Hintergründe der Affäre. 



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