500000 Unterschriften für den Schutz des Lebens
(18. Dezember 2009/fa.) – Mit einer halben Million Unterschriften haben sich Familien- und Lebensrechtsgruppen an das Europäische Parlament gewandt. Sie fordern darin, dass die europäische Gesetzgebung das menschliche Leben umfassend schützen solle.
An der Petition „„Für das Leben und die Würde des Menschen" haben sich Organisationen aus 17 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union beteiligt. Die Unterzeichner der Erklärung fordern den umfassenden Schutz des menschlichen Lebens von der Zeugung bis zum natürlichen Tod, die Anerkennung der Familie, die auf der Ehe zwischen einem Mann und einer Frau aufbaut, als Grundlage von Gesellschaft und Staat und das Ende der finanziellen Förderung der verbrauchenden Forschung an menschlichen Embryonen. Am Zustandekommen der Erklärung hatte auch der italienische Europaabgeordnete Carlo Casini mitgewirkt, der auch Präsident der italienischen Lebensrechtsbewegung ist. Manfred Libner und Claudia Kaminski von der deutschen Stiftung „Ja zum Leben“ überreichten die Petition dem Präsidenten des Europäischen Parlaments, Jerzy Buzek. Unter der Federführung der Stiftung „Ja zum Leben“ wurden in Deutschland mehr als 24000 Unterschriften gesammelt.
Manfred Libner, der Vorsitzende der Stiftung „Ja zum Leben“ sagte: „Wenn alle 25 Sekunden in Europa ein Kind durch Abtreibung stirbt, dann zeigt das, dass schwangere Frauen mit ihren Problemen viel zu oft alleine gelassen werden." Die politisch Verantwortlichen müssten das Recht auf Leben wieder als das erste Grundrecht jedes Menschen wahrnehmen und verteidigen.
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