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Schönheit auch im Verborgenen

(10. Februar 2010/tl.) – Auch in Quantensystemen findet sich die Harmonie des Goldenen Schnitts. Forscher fanden in atomaren Subsystemen verborgene Symmetrien.

Der Goldene Schnitt, der auch proportio divina, die «göttliche Teilung», genannt wird, bezeichnet ein Verhältnis von Strecken zueinander, bei dem sich a zu b verhält wie a+b zu a. Dieses Verhältnis lässt sich in der Goldenen Zahl 1,618 ausdrücken. Exakt diese Zahl konnten Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums Berlin für Materialien und Energie (HZB) in Kooperation mit britischen Kollegen der Universitäten von Oxford und Bristol und dem Rutherford Appleton Laboratory im atomaren Aufbau von Kobalt-Niobat nachweisen.

Proportionen, die sich in diesem Verhältnis befinden, werden als besonders ästhetisch empfunden. Sie finden sich beispielsweise in der Anordnung von Blättern vieler Pflanzen, in Blütenständen, aber auch in den Gesichtszügen von Menschen, die als besonders schön empfunden werden. Auch in Fotografie, Architektur und Bildender Kunst spielt der Goldene Schnitt eine grosse Rolle. Dass auch atomare Strukturen Symmetrieeigenschaften aufweisen, ist eine neue Erkenntnis. mehr...

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