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Scheidungen haben Folgen

(26. Februar 2010/rh.) – Die Frau des bekannten, aber genauso umstrittenen Evangelisten Benny Hinn, Suzanne, hat die Scheidung eingereicht. Und bei der grössten amerikanischen Familienberatungsstelle, Focus on the Family, kommt es zu einem markanten Führungswechsel. Eine Scheidung könnte dabei eine Rolle gespielt haben.

Die Ehe zwischen Mann und Frau ist eine von Gott gegebene Lebensordnung. In unseren Tagen scheint sie mehr denn je unter Druck zu geraten. Die Regierungen stellen gleichgeschlechtliche Beziehungen der Ehe gleich und der Weg bis zur Scheidung wird gesetzlich vereinfacht. Selbst in konservativ christlichen Kreisen wächst die Scheidungsrate. Doch bei einer Scheidung gibt es nur Verlierer. Dazu passen folgende zwei Berichte aus den USA.

Nach 30 Jahren Ehe hat Suzanne Hinn, die Frau des Evangelisten („Mähdrescher Gottes“) Benny Hinn, am 1. Februar die Scheidung eingereicht. Die beiden leben seit Januar getrennt.

In einem Schreiben an seine Mitarbeiter zeigt sich Hinn „geschockt“. Seine Frau stehe unter grossem Stress, aber er und seine Kinder hätten nicht erwartet, „das so etwas passieren“ könne. Seine Frau habe vorher keinerlei Andeutungen in diese Richtung gemacht. Er liebe sie und bete, dass Gott seiner Familie Heilung schenke. Es gebe keine biblischen Grund für eine Scheidung. Es habe auf beiden Seite keine unmoralischen Handlungen im Verlaufe der langen Ehe gegeben.

Hinn will seine Evangelisations-Kampagnen nicht unterbrechen. Er werde nichts und niemandem erlauben, ihn zu bremsen oder gar zu stoppen.

Ein weiteres Werk wird umgekrempelt, Ausgangspunkt könnte eine Scheidung sein, und zwar ausgerechnet die grösste christliche Ehe- und Lebensschutzorganisation. Die von James Dobson vor über 30 Jahren gegründete Familienberatung „Focus on the Family“ steht unter neuer Führung. Der Psychologe und Gründer, James Dobson, 73, hat das Unternehmen zusammen mit seiner Frau Shirley ganz verlassen.

Schon im Februar 2009 hatte er sich als Gesamtleiter zurückgezogen, um sich auf das Flaggschiff des Werks, das Radioprogramm, zu konzentrieren. Doch letzten November kündigte Dobson an, er werde ganz austreten und eine neues, eigenes Programm starten, und zwar zusammen mit seinem Sohn Ryan; Name der Sendung: „James Dobson on the Family“. Weshalb dieser Schritt? Die „New York Times“ vermutet, dass der Grund beim Ryan Dobson liege. Ein Leitungsmitglied von „Focus on the Family“ hatte gegenüber der Zeitung gesagt, dass die Geschäftsordnung Ryan Dobson verbiete, Sprecher von „Focus on the Family“ zu werden, und zwar weil er geschieden sei.

Vor kurzem sagte James Dobson, sein neues Radioprogramm stehe nicht in Konkurrenz mit „Focus on the Family“. Die Leitung von „Focus on the Family“ habe ihm zugesagt, ihn mit Spendengeldern zu unterstützen, um das Programm zu starten.

Tom Minnery, Präsident von „Focus on the Family“, betonte seinerseits, dass das Werk die Vision des Gründers weitertragen werde. Es gehe um die Unterstützung von Familien, darum, dass das Leben heilig und die Ehe für Mann und Frau gedacht sei.

Scheidungen haben immer Folgen und in der Regel hinterlassen sie Scherben. Mehr denn je gilt es von Gottes Geist geprägte Beziehungen zu leben, in denen sich einer dem anderen unterordnet (vgl. Epheser 5,21) und die Männer ihre Frau so lieben, wie Christus die Gemeinde geliebt hat - und für sie hat er sein Leben gegeben (Eph. 5,25).
Quellen: „The New York Times“, charismamag.com



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