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Todesursache Nummer eins in Europa

(21. April 2010/gbd.) – In der Europäischen Union werden täglich 3309 Kinder im Mutterleib getötet. In 15 Jahren wurden 20 Millionen Kinder abgetrieben.

Jeden Tag werden in der Europäischen Union 3309 Kinder im Mutterleib getötet, also 138 pro Stunde. Das ergab eine Studie des spanischen Institutes für Familienpolitik, die in Brüssel vorgestellt wurde.

Im Jahr 2008 waren dies 1207646 Menschen, die in den 27 EU-Ländern bei einer Abtreibung ihr Leben verloren. Diese Zahl entspricht dem Defizit der Geburtenrate in Europa und sie entspricht der Bevölkerung von Luxemburg und Malta zusammen.

In zwölf Tagen gibt es in den 27 EU-Ländern damit mehr Abtreibungen als Verkehrstote in einem ganzen Jahr: Die Zahl der Verkehrstoten betrug im Jahr 2008 39000.

In den vergangenen 15 Jahren (1994 bis 2008) ist die Zahl der Abtreibungen in der Europäischen Union auf 20 Millionen angestiegen. Dies entspricht der Bevölkerung der beiden Länder Rumänien und Niederlande. In Gesamt-Europa wurden allein im Jahr 2008 2,86 Millionen Kinder im Mutterleib durch  Abtreibung getötet!

In der Schweiz werden die Zahlen der abgetriebenen Kinder erst seit dem Jahr 2002 in offiziellen behördlichen Statistiken erfasst. Seither bewegen sich die Abtreibungszahlen gemäss Bundesamt für Statistik zwischen 10000 und 11000 pro Jahr.

Der italienische Präsident der Bewegung für das Leben, Carlo Casini, erklärt dazu: «Viele denken, dass Kinder, bevor sie auf die Welt kommen, keine Kinder seien. Das hat mit einer Wertekrise zu tun, die den Alten Kontinent befallen hat. Solange wir keinen Mentalitätswechsel herbeiführen, kann diese europäische Tragödie nicht überwunden werden.»

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