Trotz Sanktionen: Gute Geschäfte mit dem Iran
(21. Juli 2010/fa.) – Seit Jahr und Tag werkelt Iran an seinem Atomprogramm. Internationale Sanktionen, die verhindern sollen dass die islamische Diktatur in den Besitz von Atomwaffen gelangt, kommen nur schwer in Gang. Bis zum heutigen Tag kann sich das Ahmadinedschad-Regime auf eine in Deutschland operierende Bank stützen.
Die Europäisch-Iranische Handelsbank AG (EIH) macht milliardenschwere Geschäfte mit iranischen Unternehmen, die mit Irans konventionellen und ballistischen Raketenbeschaffungsprogrammen assoziiert sind. Das ergaben Recherchen der Tageszeitung „Wall Street Journal“.
Zu den Unternehmen, mit denen die Europäisch-Iranische Handelsbank Geschäfte macht, gehören auch Unternehmen der iranischen Luffahrtindustrie, der Rüstungsindustrie und Firmen der Revolutionsgarde. Westliche Regierungen behaupten, dass diese Unternehmen in die Entwicklung von Irans Atom- und Raketenprogramm involviert sind.
Die EIH wurde 1971 von einer Gruppe iranischer Geschäftsleute in Hamburg gegründet. Sie operiert offen unter der Aufsicht der deutschen Bankregulierungsbehörde. Offizielle teilen mit, sie sei eine wichtige Stelle innerhalb Europas für die Erleichterung des iranischen Handels in Euros geworden.
zurück
|