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Lebensmarsch in Zürich

(17. September 2010/rh.) – Am Samstag, 18. September, finden in Deutschland und Österreich Demonstrationen für das Recht auf Leben statt. Zum ersten Mal wird ein solcher Anlass auch in Zürich durchgeführt.

In Zürich heisst der Anlass „Marsch für s’Läbe“. Um 14 Uhr beginnt auf dem Helvetiaplatz eine Lebensrechtsdemo mit Kundgebung, Bekenntnis-Marsch und gemeinsamem Gottesdienst. Die neun Organisatoren aus kirchlichen Kreisen wollen damit die Öffentlichkeit für das Unrecht der Abtreibung sensibilisieren, Menschen, die an Abtreibungsfolgen leiden, über Hilfsangebote informieren und ein neues Abtreibungsverbot postulieren.

Im Vorfeld machten einige Medien Stimmung gegen den Anlass. Die „Limmattaler Zeitung“ und die „Zürichsee-Zeitung“ bezeichneten den Lebensrechtsanlass völlig zu Unrecht als rein freikirchliche Idee und auch Weltanschauungsexperte Georg Schmid spricht von „fundamental ausgerichteten Organisationen am Rand der freikirchlichen Szene“, denen er „sektenhafte Züge“ zuschreibt.

Dr. Daniel Regli vom Organisationskomitee fragt sich, wie man Organisationen wie „Human Life International“ und „Ja zum Leben“ den Freikirchen zuordnen kann. Auch den Co-Leiter des Abschluss-Gottesdienstes ins freikirchlich-fundamentalistische Lager einzuordnen, sei „absolut uneinsichtig“. Pfr. Dr. Roland Graf ist Präsident von „Human Life Schweiz“ und Pfarrer der katholischen Kirchgemeinde Alpthal.

Am Anlass selbst wird auch eine Politikerin auftreten. Nationalrätin Yvette Estermann (SVP) wird einige Gedanken weitergeben, „einen politischen Input zur Abschaffung der Fristenlösung“, wie das Organisationskomitee schreibt.

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