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Ahmadinedschad: Wir sind die zweite Weltmacht

(22. September 2010/fa.) – „Jeder hat heute begriffen, dass nur zwei Mächte den Haupteinfluss auf die Welt ausüben, und das sind die USA und der Iran“. Das sagte der iranische Staatspräsident Mahmud Ahmadinedschad in New York vor in den USA lebenden Iranern.

Ahmadinedschad nimmt in New York an der UN-Vollversammlung teil. Die Zukunft der Welt hinge davon ab, wie die USA und der Iran miteinander umgingen, sagte der iranische Präsident in seiner Ansprache vor Iranern in New York.

Amerika ist nach Ahmadinedschads Ansicht unbestritten die führende Wirtschaftsmacht. Die USA seien aber damit gescheitert, das politische Weltgeschehen zu lenken. Dazu sei der Iran in der Lage.

Die Sanktionen, die verhängt wurden, um den Iran in der Frage der Atomrüstung zum Einlenken zu bewegen, hätten „keine negativen Folgen“ für das Land, sagte Ahmadinedschad dem US-Fernsehsender ABC News. Die Sanktionen hätten im Gegenteil zu einer „neuen Ebene des Fortschritts“ geführt.

Die vom US-Kongress zusätzlich beschlossenen Strafmassnahmen beziehen sich vor allem auf den Energie- und Bankensektor. Der Iran soll am Import von Erdölerzeugnissen wie Benzin und Kerosin gehindert werden. Ferner soll der Zugang des Landes zum internationalen Bankensystem beschränkt werden.

US-Aussenministerin Hillary Clinton gab der Hoffnung Ausdruck, dass sich der Iran „von innen heraus“ verändert und dass „verantwortungsvolle zivile und religiöse Führer“ die Kontrolle über den Staatsapparat nehmen. Sie berichtete von Informationen, nach denen die Unzufriedenheit im Iran mit der Regierung wächst. Selbst Iraner, die zunächst mit der islamischen Regierung sympathisiert hätten, würden sich vom Regime zunehmend abwenden.

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