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Weniger Homosexuelle als angenommen

(28. September 2010/idea) – Die Zahl der Homosexuellen in Grossbritannien ist viel niedriger als bisher angenommen. Einer aktuellen Umfrage des Nationalen Statistikamts zufolge bezeichnen sich 1,3 Prozent aller Männer als schwul und 0,6 Prozent der Frauen als lesbisch. Weitere 0,5 Prozent sind nach eigenen Angaben bisexuell.

Insgesamt seien etwa 1,5 Prozent entweder homo- oder bisexuell, berichtete die Tageszeitung Daily Mail. Das wären etwa 750.000 Erwachsene unter des 61 Millionen Einwohnern.

Vor fünf Jahren hatte die Regierung die Zahl der Homosexuellen noch auf 3,6 Millionen geschätzt. Die Homo-Organisation Stonewall (London) schätzte den Anteil zwischen fünf und sieben Prozent.

Wie es weiter heisst, sind britische Homosexuelle besser gebildet und haben ein höheres Einkommen als der Bevölkerungsdurchschnitt. Fast die Hälfte aller Schwulen und Lesben hätten Führungspositionen inne; bei Heterosexuellen sei es etwa ein Drittel.

Stonewall bezweifelt, dass die Befragung von fast 250.000 Haushalten korrekte Ergebnisse liefert. Homosexuelle könnten bei Auskünften am Telefon oder an der Haustür zurückhaltend gewesen sein.

Mike Judge, Kommunikationsdirektor der „Denkfabrik“ Christian Institute (Newcastle), begrüsste die neuen Zahlen. Auf Grundlage der früheren falschen Schätzungen sei viel Steuergeld in staatliche Massnahmen zugunsten von Homo- und Bisexuellen geflossen.



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