Iran: Wir sind auf der Höhe unserer Macht
(07. Oktober 2010/fa.) – Der Verteidigungsminister des Iran, der von Interpol wegen 85-fachen Mordes mit internationalem Haftbefehl gesuchte Brigadegeneral Ahmad Vahidi, hat sich mit der Rüstungsindustrie seines Landes gebrüstet. Diese sei inzwischen so fortgeschritten, dass man Waffen in mehr als 50 Staaten exportieren könne.
„Im Moment befindet sich die Islamische Republik auf der Höhe ihrer Macht und ist in der Lage, Rüstungsprodukte zu exportieren“, sagte der iranische Verteidigungsminister Ahmad Vahidi der iranischen Nachrichtenagentur Press TV.
Nach Ahmad Vahidi wird international gefahndet, Interpol hat gegen ihn einen Haftbefehl erwirkt. Dem iranischen Minister wird vorgeworfen, als ehemaliger Kommandeur der Al.Quds-Einheit für den Terroranschlag von 1994 auf das jüdische Gemeindezentrum in Buenos Aires verantwortlich zu sein. Damals waren 85 Menschen ermordet und zahreiche schwer verletzt worden.
Ahmad Vahidi verkündete in Teheran, der Iran sei nun autark in der Rüstungsindustrie und produziere militärische Ausrüstung, Waffen, Raketen sowie Elektro- und Radartechnologie.
Der iranische Aussenamtssprecher Ramin Mehmanparast erklärte, die Massnahmen des Westens gegen das Atomprogramm würden den Iran nicht zur Aufgabe oder zum Stopp seines Atomprogramms veranlassen.
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