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Auch arabische Kritik an Irans Atomprogramm
(04. November 2010/rh.) – Vermehrt sprechen sich auch Politiker aus arabischen und anderen blockfreien Staaten gegen das Regime im Iran aus.
Zahlreiche arabische Politiker äusserten in den vergangenen Wochen ihre Sorge über das Verhalten des Iran und die Auswirkung dessen auf die Stabilität der Region. Die entsprechenden Nachrichten gesammelt hat die regierungsunabhängige Organisation Realite-EU.
Besonders die Bedrohung durch das iranische Atomprogramm und die zunehmend aggressive Konfrontation mit dem Westen sind Gegenstand der Kritik, die inzwischen auch in der arabischen Welt von Politikern, Akademikern und Journalisten artikuliert wird.
Erst kürzlich protestierten der ägyptische Präsident Hosni Mubarak und der palästinensische Präsident Mahmud Abbas gegen die Anschuldigung des iranischen Aussenministers Manouchehr Mottaki, der die arabischen Teilnehmer der Friedensverhandlungen in Washington des „Betrugs“ gegenüber ihren Ländern bezichtigte. Und auch „blockfreie“ Staaten wie Kuba kritisieren verstärkt das Verhalten der iranischen Führung.
Am deutlichsten wurde der Botschafter der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) in den Vereinigten Staaten, Yousef al-Otaiba. Gegenüber der „The Washington Times“ sagte er: „Wir können nicht mit einem nuklearen Iran leben. Ich bin bereit, das, was passieren wird, im Hinblick auf die Sicherheit der Vereinigten Arabischen Emirate (U.A.E.) in Kauf zu nehmen.“
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