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Honig für König Salomo
(11. November 2010/rh.) – Bei Tel Rehov wurde eine 3000 Jahre alte Imkerei entdeckt. Hier floss der Honig ganz so, wie die göttliche Verheissung an Mose gelautet hatte.
Wie jeden Tag hütet Mose auch an diesem die Schafe seines Schwiegervaters Jethro, des Priesters von Midian. Gedankenversunken treibt er sie über die Steppe bis hin zum Berg Horeb. Hier bleibt er wie angewurzelt stehen. Vor ihm brennt ein Dornbusch – ohne zu verbrennen. Und Mose hört eine Stimme: «Ich bin der Gott deines Vaters, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs.» Gott beruft Mose zum Führer seines Volkes. Er soll Israel aus der ägyptischen Sklaverei heraus und hinein in ein fruchtbares Land führen, «in ein gutes und weites Land, in ein Land, darin Milch und Honig fliesst» (vgl. 2. Mose 3,8). Das Land der Verheissung, Kanaan, ist ein Land mit üppigen Ressourcen, wobei der Ausdruck «Milch und Honig» in der Regel im übertragenen Sinne, nicht wörtlich, verstanden wird. So wird dieser «Honig» häufig interpretiert als Datteln, Feigen oder Trauben. Das auch deshalb, weil man in dieser Zeit kein gezieltes Imkereiwesen, keine gesteuerte Honigproduktion voraussetzte, weil jegliche archäologischen Hinweise fehlten. Hingegen werden in der Bibel mehrfach Wildbienen und Wildhonig erwähnt. So bei Simson (Richt. 14,8 und 9) und bei Jonathan (1. Sam. 14,25 bis 27).
Bei Tel Rehov in Nordisrael fand nun ein Forscherteam eine ganze Reihe von Zylindern aus ungebranntem Ton, die vergleichbar sind mit den Bienenstöcken, wie sie noch heute in dieser Region des Jordantals verwendet werden. Auf der einen Seite ist das Flugloch für die Bienen, auf der anderen Seite ein abnehmbarer Deckel, um die Honigwaben zu entnehmen.
Lesen Sie den ganzen Artikel in factum 8/2010.
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