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«Wir waren nur einige hundert»

(04. Februar 2011/cm.) – Trotz der Widerstände wachsen in Israel die Gemeinden jesusgläubiger Juden. Der Israeli Jakob Damkani über die Erfahrungen mit seiner missionarischen Arbeit und seinen Weg zu Jesus.

factum: Jakob Damkani, Sie und Ihre Frau leiten einen wachsenden Dienst in Israel. Sie verkündigen das Evangelium unter Juden und führen das Gilgal Hotel in Tel Aviv. Was sind Ihre Ziele und auf welche Weise arbeiten Sie?

Damkani: Mein erstes Ziel ist es, meinem Herrn zu gefallen und meinem Gott Ehre zu geben, indem ich seinen Willen tue. Ich arbeite auf meine Ziele hin, indem ich Gott meine volle Aufmerksamkeit schenke und meinen Auftrag mit Liebe, Glaube, einem aufrichtigen Herzen und gewissenhafter Arbeit wahrnehme.

factum: Wann und wie sind Sie dazu gekommen, diesen Dienst zu gründen?

Damkani: Die Wahrheit ist, dass mein Herr, der Gott meiner Vorväter, mir den Dienst von «Trumpet of Salvation» für Israel aufs Herz gelegt hat. Das war im Jahr 1977 zur Zeit meiner Umkehr. Ich reagierte damals mit tätigem Glauben darauf, dass Gott mir offenbart hatte, wer Jesus ist und wie sehr Israel es nötig hat, ihn in seinem jüdischen Kontext zu verstehen. Den Dienst habe ich mit Gottes Hilfe ab 1984 aufgebaut.

factum: Wie kam es dazu, dass Sie in Jesus den Messias erkannten? Spielte der Glaube für Sie schon vorher eine Rolle, waren Sie ein gläubiger Jude?

Damkani: Ich wuchs in einer religiösen Familie auf, nicht streng orthodox, aber wir sind regelmässig in die Synagoge gegangen. Die Bibel habe ich früh liebgewonnen und auch an Gott habe ich immer geglaubt – irgendwie – allerdings habe ich die Religion im Alter von 15 Jahren hinter mir gelassen, weil ich Gott darin nicht finden konnte.

In den darauffolgenden zehn Jahren bin ich viel gereist, habe vieles erlebt, viel angestellt. In meinem Buch schreibe ich darüber. Im Alter von 25 Jahren hatte ich schliesslich einen Geschenkeladen in New Jersey. Die Bibel, das Alte Testament, lag auf meinem Tisch, als eines Tages ein junger Gläubiger kam. Er war aus den «Heiden», hatte aber eine tiefe Liebe für das Volk Israel und kannte seine Bibel wie kaum ein anderer. Er war begeistert darüber, meine Bibel zu sehen und kam von da an jede Woche ein bis zwei Mal zu mir, kurz bevor ich den Laden schloss. Im Grunde liess er in jedem dieser Gespräche eine «Bombe» aus dem Alten Testament in meinem Kopf platzen. Er zeigte mir so viele Prophetien auf, die auf den Messias hinwiesen, dass ich eines Tages mit dem Rücken zur Wand stand: Entweder musste ich dem Wort Gottes glauben oder meinen Lehrern, Rabbinern und Eltern. Ich entschied mich für die Bibel und bat den Gott meiner Vorväter, sich mir zu offenbaren.

Lesen Sie das ganze Interview in factum 1/2011.


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