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US-Studie: Iran ist die Herausforderung Nr. 1

(18. Februar 2011/fa.) - In den USA ist eine neue Nationale Geheimdiensteinschätzung (NIE) zum iranischen Atomprogramm fertiggestellt worden. Sie revidiert in wesentlichen Punkten ihre Vorgängerin aus dem Jahr 2007 und geht davon aus, dass bei dem iranischen Atomprogramm das militärische Interesse im Vordergrund steht.

2007 war noch konstatiert worden, dass der Iran sein Atomwaffenprogramm im Jahr 2003 eingestellt habe. Demgegenüber wird nun die Gefahr einer militärischen Option betont. Der Direktor des Nationalen Geheimdienstes, James Clapper, bezeichnete den Iran am Mittwoch bei einer Anhörung im Senat als „Herausforderung Nr. 1“.

Parallel zum Aufschub des Dialogs mit dem Westen sei der Iran weiterhin damit zugange, seine Kompetenzen im Bereich der Urananreicherung voranzutreiben, „gemeinsam mit dem, was als wissenschaftliche, technische und industrielle Kompetenz zur Herstellung von Atomwaffen“ erscheine, für den Fall, dass seine Führer sich für eine solche entscheiden sollten.

Die amerikanische politikwissenschaftliche Zeitschrift Foreign Policy zitiert den demokratischen Kongressabgeordneten Howard Berman. Nach dessen Anischt sei es für die USA klar, dass der Iran auf eine militärische Nuklearkompetenz hinarbeite.

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