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Weltweite Sorge über erhöhte Strahlung

(23. März 2011/fa.) - Nach Berichten über erhöhte Werte radioaktiver Strahlung in Japan ist die Sorge über mögliche Auswirkungen des Atomunglücks von Fukushima weltweit gestiegen.

Weltweite Sorge über erhöhte Strahlung

Nach Berichten über erhöhte Werte radioaktiver Strahlung in Japan ist die Sorge über mögliche Auswirkungen des Atomunglücks von Fukushima weltweit gestiegen.

Die US-Lebensmittelbehörde kündigte strenge Importvorschriften für Lebensmittel aus Japan an. Das Umweltbundesamt rechnete damit, dass Luftströmungen mit radioaktiven Partikeln im Verlaufe des Mittwochs Mitteleuropa erreichen könnten. Dies meldet „focus online“.

Frankreich rief die Europäische Kommission zu „systematischen Kontrollen aller frischen Lebensmittel“ auf, die Europa aus Japan erreichten. Zugleich sprach sich das Land gegen ein vollständiges Einfuhrverbot aus.

Japans Regierung untersagte die Ausfuhr landwirtschaftlicher Produkte aus zwei Präfekturen im Umkreis des havarierten Atomkraftwerks Fukushima 1. Ministerpräsident Naoto Kan ordnete einen Lieferstopp für Brokkoli und das japanische Gemüse Komatsuna aus der Region Fukushima sowie für Rohmilch und Petersilie aus der Präfektur Ibaraki an, wie die Nachrichtenagentur Jiji mitteilte. Demnach riet Kan zudem dazu, auf den Verzehr von Spinat, Brokkoli und anderen Produkten zu verzichten. In der Umgebung von Fukushima 1 waren zuvor erhöhte Radioaktivitätswerte in elf Gemüsesorten festgestellt worden.

Der Leiter der Messstation Schauinsland des deutschen Umweltbundesamts, Erich Wirth, sagte dem MDR, in den vergangenen Tagen sei sowohl in Kalifornien als auch in Island eine erhöhte radioaktive Strahlung gemessen worden. Die ankommende Radioaktivität werde jedoch „sehr, sehr niedrig sein“. In Deutschland stiegen die Werte nach Wirths Angaben bisher noch nicht an. Es werde aber ein erster Anstieg bei der sogenannten Spurenanalyse erwartet.

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