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Aufruf zum Bekenntnis
(14. Juni 2011/idea) – Aufrufe zu einem kompromisslosen Bekennen des christlichen Glaubens standen im Mittelpunkt der CVJM-Pfingstjugendtagung im nordfränkischen Bobengrün.
Zu dem Treffen unter freiem Himmel kamen wie im Vorjahr mehr als 8.000 Besucher hauptsächlich aus Bayern, Thüringen und Sachsen.
Im Schlussgottesdienst prangerte der Leiter der evangelistischen Initiative ProChrist, Pfarrer Ulrich Parzany (Kassel), einen „religiösen Egoismus“ an. Manche Christen dächten, christlicher Glaube bestehe darin, dass Jesus Menschen diene, damit sie sich wohlfühlten. Tatsächlich sei es genau umgekehrt: Gott gebe Massstäbe, an denen man sich zu orientieren habe. Ehebruch oder Rachegelüste seien mit dem christlichen Glauben nicht zu vereinbaren.
Bei der Verkündigung des Evangeliums gehe es weder um theologische Rechthaberei noch um dogmatischen Streit „und schon gar nicht darum, kirchenpolitische Ohrfeigen an Christen mit anderen Erfahrungen zu verteilen“.
Für die Wahrheit des Evangeliums müsse man kämpfen, „weil nur der Glaube an Jesus Christus, den Gekreuzigten und Auferstandenen, Menschen rettet“.
Der Vorsitzende des württembergischen Gemeinschaftsverbandes „Die Apis“, Pfarrer Steffen Kern (Walddorfhäslach bei Reutlingen), bezeichnete es als „die eigentliche Dummheit unserer Zeit, den Glauben als Dummheit abzutun“. Dadurch verpasse man die Kraft Gottes.
Die Pfingsttagung entwickelte sich aus kleinen Anfängen im Jahr 1914. Damals bat ein gelähmter Jugendlicher seine Freunde, mit ihm zusammen Pfingsten zu feiern. Seither wird dass Treffen jährlich vom örtlichen CVJM ausgerichtet.
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