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Zuwanderung als Chance begreifen
(14. Juni 2011/fa.) – Die meisten Muslime, Hindus und Buddhisten hatten noch nie persönlichen Kontakt zu Christen.
Rund 40 Missionswissenschaftler und Religionssoziologen diskutierten in Atibaia bei São Paulo (Brasilien) Trends im 21. Jahrhundert, dies im Rahmen einer internationalen Forschungskonferenz der Lausanner Bewegung für Weltevangelisation. Gemäss Todd Johnson, Direktor des Zentrums für Studien der globalen Christenheit, ist es dem Christentum noch nicht gelungen, im Umfeld der Religionen Islam, Hinduismus und Buddhismus mit ihren drei Milliarden Anhängern nachhaltig Fuss zu fassen. Johnson mahnte, den Megatrend der Zuwanderung in der westlichen Welt verstärkt als Chance zu begreifen.
Weltweit sind nach Angaben der Globalen Kommission für Internationale Migration mehr als 190 Millionen Menschen über die Ländergrenzen hinweg unterwegs. Dies sei «eine offene Tür Gottes und keine Bedrohung», sagte Todd Johnson mit Blick auf die Migration. In Europa und den USA könnten Christen Angehörige aller Weltreligionen vor ihrer Haustür mit dem Evangelium erreichen. Ihnen fehle aber häufig die Bereitschaft, sich wirklich auf Menschen anderer Kulturen und Religionen einzulassen. Neben einer gastfreundlichen Haltung und einem respektvollen Umgang sei es wichtig, sich Grundkenntnisse über andere Religionen anzueignen.
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