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Genf: Radikale propagieren offenen Judenhass
(01. Juli 2011/fa.) – Eine schweizerische extremistische Gruppierung wirbt mit einem Faltblatt für ein Grillfest am Schweizer Nationalfeiertag, auf dem ein Männchen mit Kippa und israelischer Flagge auf dem Bauch auf dem Boden liegt. In seiner Stirn steckt ein Armbrustpfeil, darüber prangt der Slogan: «Rette die Schweiz. Ziel genau!»
Die Gruppierung Genève non conforme (GNC) hetzt nicht zum ersten Mal gegen Juden und gegen Israel. Judenhass ist fester Bestandteil der faschistischen Organisation. Wiederholt rief sie auch zum Boykott israelischer Waren auf und setzt sich damit in die Traditionslinie zur NS-Barbarei, als die Forderung lautete: „Kauft nicht bei Juden“.
In der extremistischen Organisation haben sich Links- und Rechtsradikale zusammengefunden. Sie geht aus der rechtsradikalen Organisation „Unite Populaire“ hervor, die sich 2010 aufgelöst hat.
Das Logo von GNC ziert eine Rune, die vom KuKluxKlan bekannt ist. An der Universität Genf verteilte die Gruppierung Hetzschriften gegen Israel. Ausserdem organisiert sie Konzerte mit rechtsradikaler Rockmusik.
Ein Sprecher der Gruppe, der sich nach dem italienischen Faschisten Mussolini „Benito M.“ nennt, sagte, man wolle mit dem Flyer nicht zur Gewalt gegen Juden aufrufen, sondern „nur zur Zerstörung Israels“. Die Figur mit dem Pfeil im Kopf und Davidsstern auf dem Bauch sei die „Personifizierung Israels“.
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