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Japan: Wieder Erdbeben und Börsentief
(19. August 2011/fa.) – Japan wird geschüttelt: Erneutes Seebeben vor der japanischen Küste in der Region von Fukushima. Zudem verlieren die Aktien an der Börse massiv an Wert.
Der Erdstoss der Stärke 6,8 ereignete sich nach Angaben der japanischen Behörden in einer Tiefe von 20 Kilometern vor der Küste, an der auch das havarierte Atomkraftwerk Fukushima liegt. Auch in der Hauptstadt Tokio schwankten Häuser.
Am Atomkraftwerk ereigneten sich dieses Mal keine neuen Schäden, wie die Betreiberfirma Tepco mitteilte. Es gebe nichts „Unnormales“ an der Anlage, sagte eine Unternehmenssprecherin. Aus Sicherheitsgründen seien zwischenzeitlich aber alle Arbeiter evakuiert worden.
An den Aktienmärkten weltweit ist die Panik zurück: Nach Kursverlusten in Europa und den USA geht es auch in Asien immer stärker abwärts. In Tokio verlor der Nikkei-Index für 225 führende Werte zum Handelsschluss 2,51 Prozent oder 224,52 Punkte auf 8719,24 Zähler, das war der tiefste Stand seit Mitte März.
Angesichts der sinkenden Aktienkurse investierten viele Anleger einmal mehr in Gold, der Goldpreis erreichte in Hongkong mit 1837,50 Dollar einen neuen Höchstwert. Erst vor einer Woche hatte der Goldpreis die Marke von 1800 Dollar übersprungen.
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