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Homosexuellen besser helfen

(11. Oktober 2011/idea) – Die Christliche Bildungsstiftung, die der Kirchlichen Sammlung um Bibel und Bekenntnis in Bayern nahesteht, vergibt erstmals einen Förderpreis. Ausgezeichnet werden Personen, „die sich um Belange von Bildung, Seelsorge und Mission verdient gemacht haben“.

Preisträger sind die Leiterin des Deutschen Instituts für Jugend und Gesellschaft, die Ärztin Christl Ruth Vonholdt (Reichelsheim/Odenwald), und der Leiter der Seelsorgeorganisation „Wüstenstrom“, Markus Hoffmann (Tamm bei Ludwigsburg).

Vonholdt wird für ihre Grundlagenarbeit über die Zusammenhänge von Identität, Entwicklung und Homosexualität geehrt. Diese Zusammenhänge seien wesentlich für die christliche Bildungsarbeit, heisst es in der Begründung.

Hoffmann erhält die Auszeichnung für die Begleitung von Personen mit Identitätskonflikten, insbesondere solcher, die Probleme mit ihrer Homosexualität haben. „Wüstenstrom“ hilft nach eigenen Angaben „homosexuellen Menschen, die unter seelischen Konflikten leiden und einen Ausweg aus ihrer inneren Zerrissenheit suchen“.

Beide Preisträger erhalten jeweils 1.000 Euro. Der Vorsitzende der Christlichen Bildungsstiftung, Andreas Späth (Windsbach bei Ansbach/Mittelfranken), begründete die Preisverleihung auch damit, dass die Erforschung der Problematik und die Hilfe für Betroffene in Kirche und Gesellschaft kaum gefördert würden. Hier stehe die Christenheit in einer Bringschuld.

Der Preis wird am 22. Oktober in Nürnberg verliehen. Laudatoren sind die Philosophieprofessorin Edith Düsing (Hilchenbach bei Siegen) und das Oberhaupt des ältesten evangelischen Adelsgeschlechts in Bayern, Albrecht Fürst zu Castell-Castell (Castell/Unterfranken).

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