IWF warnt vor grosser Depression
(16. Dezember 2011/fa.) - IWF-Christine Lagarde zeichnet ein pessimistisches Bild der Weltwirtschaft. Europa könne seine Probleme nicht alleine lösen, alle Länder müssten den Europäern nun mit Hilfe des IWF beistehen.
Würden die Probleme nicht entschieden angegangen, würde die Weltwirtschaft ähnlichen Vorzeichen gegenüberstehen wie vor der Grossen Depression in den 1930er-Jahren, sagte Lagarde weiter. Keine Volkswirtschaft der Welt sei vor dem Abwärtstrend immun.
Relativ günstig wird die Lage aus Sicht Lagardes in asiatischen und lateinamerikanischen Ländern eingeschätzt. In den Krisen der 80er- und 90er-Jahre sei dort mit Hilfe des IWF das Bankensystem und die Finanzaufsicht umgestaltet worden.
Lagarde sagte auch offen, demokratische Prozesse würden oft schnelle Entscheidungen verhindern. Deshalb müsse der Zielkonflikt zwischen den Erwartungen der Märkte und der politischen Realität gelöst werden.
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