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Eltern gegen fragwürdige Schul-Aufklärung

(18. Januar 2012/rsc.) - Eine Elterninitiative in Basel kämpft gegen fragwürdige pädagogische Inhalte, die mit Hilfe eines „Sexkoffers“, bestehend aus Anschauungsmaterialien und Büchern an den Grundschulen vermittelt werden.

Benjamin Spühler, Gründer des Elternkomitees, dem drei Elternpaare angehören, bedauerte Vorurteile des Erziehungsdepartements, welches die Mitglieder des Elternkomitees einer „fundamentalistisch-religiösen Gruppe“ zuordnen will.

Spühlers Argumentation baut nicht auf religiöse Sätze: „Kinder in diesem Alter müssen noch nicht Begriffe, wie homosexuell, lesbisch bi-,trans- und heterosexuell kennen. Vielmehr sollte man im Unterricht auf die Fragen der Kinder eingehen.“

Das Ehepaar Spühler selbst hat eine sechsjährige Tochter und will - wie die anderen Eltern - keiner religiösen Vereinigung zugeordnet werden. Sie sehen sich als verantwortungsbewusste Eltern, die ihre Kinder von einem unguten Zeitgeist bewahren wollen.

Petitionen um Befreiung vom Sexualkundeunterricht wurden von den Schulleitungen im Auftrag des Erziehungsdepartements abgelehnt. Dagegen haben die Eltern Einspruch erhoben. Nun liegt der Fall bei der Basler Regierung und muss dort entschieden werden.

Vorsorglich stellten die Eltern bereits einen Antrag beim Verwaltungsgericht, ihre Kinder per Verfügung vom Sexualkundeunterricht zu befreien. Notfalls will das Komitee bis vor das Bundesgericht.

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