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Kritik an „eugenischer Operation“ in Dänemark

(20. Januar 2012/fa.) – Die zunehmende Praxis, ungeborene Kinder mit Down-Syndrom abzutreiben, hat der Vorsitzende der Italienischen Bischofskonferenz, Kardinal Angelo Bagnasco, scharf kritisiert.

Der Preis für eine „Gesellschaft der Gesunden“ dürfe nicht sein, dass man Ungeborene töte. Anlass zu der Stellungnahme von Kardinal Bagnasco sind Presseberichte, wonach in Dänemark künftig alle Kinder mit Down Syndrom abgetrieben werden sollen.

„In Dänemark ist offensichtlich eine eugenische Operation in Gange“, sagte Kardinal Bagnasco laut einem Bericht der katholischen Nachrichtenagentur. Als besonders schlimm wertete es Bagnasco, dass dieses Programm in einem triumphalistischen Ton verkündet worden sei. Aus Dänemark verlautete, das Land werde von 2030 an das erste Land der Welt sein, in dem es keine Menschen mit Down Syndrom mehr gibt.

Seit 2004 bezahlt der dänische Staat kostenlose Untersuchungen zur Früherkennung. Die Zahl der Neugeborenen mit Down Syndrom sank daraufhin um die Hälfte.  

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