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Ausschreitungen auf dem Tempelberg

(24. Februar 2012/inn) – Bei Ausschreitungen auf dem Jerusalemer Tempelberg sind am Freitag elf Polizisten leicht verletzt worden. Muslimische Demonstranten hatten Steine auf die israelischen Sicherheitskräfte geworfen. Darauf verschafften sich diese Zugang zum Gelände der Al-Aksa-Moschee.

Die Polizei setzte Schockgranaten ein, um die Demonstranten zu zerstreuen. Mindestens vier Randalierer wurden festgenommen. Dies meldet die Tageszeitung "Yediot Aharonot".

Der arabische Nachrichtensender "Al-Dschasira" berichtete live vom Tempelberg. Scheich Muhammad Hussein Hussein von der Al-Aksa-Moschee sagte: "Wir fordern, dass keine Siedler, Radikalen oder Soldaten die Moschee betreten, um Spannungen zu vermeiden." Die israelische Regierung sei verantwortlich für die Lage und werde "die Folgen tragen".

Der Polizeichef für den Bezirk Jerusalem, Nisso Schaham, teilte vor Journalisten mit, ein rechtsgerichteter Aktivist habe online Aufrufe veröffentlicht, "die Al-Aksa-Moschee von den Arabern zu reinigen". Dadurch seien die Unruhen nach dem Freitagsgebet ausgelöst worden. Aus Furcht vor Ausschreitungen hatte die Polizei das Areal vorsorglich für jüdische Besucher geschlossen.

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