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Ramadan: Christen beten für Muslime

Die meisten der 1,6 Milliarden Muslime in aller Welt begehen vom 20. Juli bis 18. August den Fastenmonat Ramadan. Parallel dazu sind Christen in aller Welt aufgerufen, für die Muslime zu beten.

(06. Juli 2012/idea) – Mitinitiatoren der Initiative „30 Tage Gebet für die islamische Welt“ sind die Schweizerische und die Deutsche Evangelische Allianz. Die Aktion ermuntert dazu, den Fastenmonat als besondere Herausforderung zur Begegnung mit Muslimen zu begreifen. Sie entstand vor 20 Jahren während einer Tagung von christlichen Leitern im Mittleren Osten. Zu ihren Zielen gehört, Christen zu Kontakten mit Muslimen zu ermutigen und dafür mehr Hintergrundwissen bereitzustellen.

Während des Ramadan suchten Muslime nach religiösen Erfahrungen, die sie im Christentum machen könnten, so die Initiative. Ausserdem macht sie auf die Menschenrechtsverletzungen und Situation der verfolgten Christen in islamischen Ländern aufmerksam.

Im Ramadan sollen Muslime aufgrund ihrer religiösen Vorschriften von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang unter anderem nicht essen, trinken, rauchen und auf Sex verzichten. Dies soll ihnen helfen, ihre körperlichen Bedürfnisse den Geboten des Islam zu unterwerfen sowie ihr Denken und Handeln auf Allah und das Studium des Korans auszurichten. In Deutschland bezeichnen sich rund 85 Prozent der über vier Millionen Muslime als religiös oder sehr religiös.

Ein Gebetsheft mit Hinweisen für jeden Tag wird in etwa 30 Sprachen herausgegeben. Die Ausgabe für Deutschland, Österreich und die Schweiz wurde in einer Auflage von 70.000 Exemplaren gedruckt und kann bei den Geschäftsstellen der jeweiligen Allianz bezogen oder im Internet heruntergeladen werden. Zusätzlich brachte der Arbeitskreis Islam der Deutschen Allianz eine umfangreiche Gegenüberstellung von christlichem Glauben und Islam heraus.



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