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Islamismus im Kino
Der teuerste und erfolgreichste türkische Film aller Zeiten ist eine Darstellung der Eroberung Konstantinopels aus islamistischer Sicht.
(28. Juli 2012/fa.) – In der Türkei, aber auch in deutschen Städten mit hohem Anteil an Zuwanderern, füllte «Fetih 1453» wochenlang die Kinos. Der Film zeigt den Sieg der Osmanen über das byzantinische Reich, die Eroberung Konstantinopels (des heutigen Istanbuls) durch Sultan Mehmet II. im Jahr 1453.
«Lange hat man keinen Film gesehen, der Töten und Sterben, einschliesslich des militärisch-religiös motivierten Selbstmordes, so inbrünstig verherrlicht, Geschichte so schamlos klittert und seinem Publikum eine so eindeutig reaktionäre Botschaft auf den Weg gibt», resümierte ein Kritiker. Der Film zeige auch eine neue ideologische Qualität. Während es in dem antisemitischen «Tal der Wölfe»-Film um den Widerstand gegen einen machtvollen Westen gehe, werde in diesem Film der Sieg über den Westen erträumt.
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