Warum Israel richtig reagiert
(25. Juli 2006/rh.) – Der Unmut über den Einsatz der israelischen Armee im Libanon wächst. Die meisten europäischen Medien berichten vorwiegend über libanesische Opfer. Dahinter geht der Zusammenhang der Eskalation, der Grund für den Krieg, vergessen.
Ein Kommentar des Hamburger Politikwissenschaftler Matthias Küntzel verweigert sich der Israel-Schelte in auffallend faktenreicher und klarer Weise.
„Israel darf im Krieg gegen die Hisbollah nicht zum Einlenken gezwungen werden, sondern muss ihn gewinnen. So wie die Hisbollah ihren Krieg stellvertretend für Iran führt, so bekämpft Israel den genozidalen Islamismus stellvertretend für die westliche Welt. Dass diese westliche Welt diesem Land nicht in den Rücken fallen darf, ist wohl das Mindeste, was erwartet werden darf.“
So lautet ein Abschnitt im Artikel von Matthias Küntzel, den „Spiegel online“ unter dem Titel „Warum Israel richtig reagiert“ veröffentlichte.
In seiner klaren Stellungnahme für die israelische Position unterstreicht und begründet Müntzel folgende vier Punkte:
a) Israel führt einen gerechten Krieg: Deutschland und die EU sollten sich unzweideutig auf Israels Seite positionieren. b) Israels Regierung will Frieden. c) Israels Militäreinsatz ist derzeit ohne Alternative. d) Israels Waffeneinsatz hat schon jetzt unerwartet positive Entwicklungen ausgelöst.
Küntzel ist unter anderem Autor des Buches "Djihad und Judenhass. Über den neuen antijüdischen Krieg", erschienen im Verlag Ca Ira. Sein oben zitierter Kommentar steht auf seiner Internetseite. Es lohnt sich, diese quer zur allgemeinen Tendenz stehenden, fundierten Text ganz zu lesen.
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