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Genesis-Land in Sicht?

(26. Januar 2007/rh.) - Genesis-Land ist das verwegenste christliche Projekt seit Jahren. Der biblische Themenpark ist eine Gratwanderung zwischen Kommerz, Kitsch und Glauben.

Es steht in Stein gemeisselt über einem grossen Tor: Genesis-Land. Darüber spannt sich ein Regenbogen, der sich rechts hinter einer fliegenden Taube auflöst. Das Tor ist der Zugang in eine andere Welt. Blickt man vom Eingangstor in Richtung Parkmitte, fallen zuerst die grosse Arche, dahinter eine hohe Säule und noch weiter hinten der «Turm zu Babel» auf.

Die Besucher von Genesis-Land erleben eine Reise durch die Zeit. Es ist ein Gang durch die Menschheitsgeschichte, wie er als roter Faden durch die Bibel verläuft. Die Bauten, Bahnen und Präsentationen spannen einen historischen Bogen vom Beginn der Schöpfung an mit dem Garten Eden, über die Urgeschichte bis zur globalen Flut, dem Turm zu Babel, der Stadt Ur, Ägypten, der Stiftshütte, Salomos Tempel und Babylon bis hin zu einem in vier Blütenblättern gestalteten Pavillon, welcher der zentralen Figur der Menschheitsgeschichte gewidmet ist – Jesus Christus.

Zum neutestamentlichen Bereich zählen ein Relief des Landes Israel, ein römisches Amphitheater, ein zwölfsäuliger, den Aposteln und ihrem Wirken gewidmeter Kuppelbau, dann ein weiterer Rundbau, in dem die sieben Sendschreiben aus der Offenbarung beschrieben werden. Höhepunkt zum Schluss ist der Pavillon «Feuer/Endzeit». In ihm werden das Öffnen der sieben Siegel, das Gericht und der neue Himmel und die neue Erde dargestellt. Damit schliesst sich der Kreis des in der Bibel beschriebenen Verlaufs der Geschichte der Menschheit.

Doch Genesis-Land gibt es noch nicht. Es steckt erst in den Köpfen seiner Vordenker. mehr...

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