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Petition gegen DJ Bobos Vampirsong

(12. März 2007/rh.) - Die Eidgenössische-Demokratische Union (EDU) startet eine Utnerschriftensammlung gegen den Schweizer Beitrag am Eurovision Song Context. Der Liedtext wird als verletzend empfunden.

Nachdem die Schweizerische Evangelische Allianz mit einer Protestnote gegen DJ Bobo und sein Eurovisions-Lied „Vampires are Alive“ das Thema öffentlich machte, doppelt die EDU nun mit der Lancierung einer Petition an den Bundesrat nach.

„Mit seinem Beitrag verniedlicht DJ BoBo Hölle und Teufel“, steht auf dem Unterschriftenblatt. Darunter ein Auszug aus dem umstrittenen Lied: „Vampire, werdet lebendig... Ich bin ein Vampir, ich bin ein Sklave... Die Hölle ist mein Grab... in der Dunkelheit, in den Schatten – hier bin ich... Wie ein nie endender Albtraum lass mich deine Welt verändern! Befrei deinen Geist nach Mitternacht, verkauf deine Seele! Vom Himmel zur Hölle geniess die Fahrt... Du bist hier um deinem Leben zu kapitulieren!“

Bei solchen Texten höre der „Spass“ auf, schreibt die EDU. Zu viel stehe im Zusammenhang mit okkulten Praktiken auf dem Spiel: „Wer dem Teufel die Seele verkauft, verspielt sein ewiges Leben. Satan ist bittere Realität.“

Sie fordert auf, rasch möglichst viele Unterschriften zu sammeln. Die EDU will damit den Bundesrat zur Wahrung des öffentlichen Friedens aufrufen (Art. 72 Abs. 2 BV) und die Absetzung des Songs verlangen, der, so schreibt die EDU, auf der anderen Seite auch die Chance biete, „sich mit geistlichen Inhalten zu beschäftigen und die Weichen richtig zu stellen“: Nicht vom Himmel zur Hölle’, wie DJ BoBo singt - sondern vielmehr aus satanischen Verstrickungen hin zu Gott und Jesus Christus, dem Erretter und Erlöser.“ - Der Eurovisions Contest ist bereits am 12. Mai.

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