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Sorgen um Gewissensfreiheit
(25. Mai 2007/fa.) - Im Zusammenhang mit neuem Gleichheitsgesetz in Grossbritannien wächst die Sorge um die Gewissensfreiheit. Religionsgemeinschaften befürchten neue repressive und ideologisch motivierte Gesetze.
Am 21. März 2007 wurden die Regelungen zum Thema sexuelle Orientierung (Regelungen betreffend sexuelle Orientierung – Equality Act, Sexual Orientation Regulations) vom Oberhaus des Parlaments gebilligt. Die meisten Religionsgemeinschaften bedauern diese Entscheidung und sehen sie als den Anfang einer Reihe repressiver, ideologisch motivierter Gesetze, die letztlich die Gewissens- und Glaubensfreiheit einschränken und den Menschen praktisch eine „neue Moral“ aufdrängen. Die britische Regierung widersetzte sich allen Versuchen, relevante Ausnahmebestimmungen im Sinne der persönlichen Gewissensfreiheit in das Gesetz aufzunehmen.
In den neuen Bestimmungen heisst es unter anderem, dass Dienstleistungen in derselben Qualität, Art und zu denselben Bedingungen gegenüber allen Menschen unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung zu erbringen sind. Was zunächst logisch klingt, erweist sich bei näherer Betrachtung als äusserst problematisch. Besonders betroffen sind christliche Adoptionsagenturen, die nach einer Übergangsfrist bis Ende 2008 auch Kinder an homosexuelle Paare vergeben müssen. 20 Standesbeamte sind bereits zurückgetreten bzw. wurden entlassen, weil sie sich aus Gewissensgründen weigern, homosexuelle Paare in der sogenannten Zivilpartnerschaft zu trauen. mehr...
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