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Evolution als Wahlkampfthema
(26. Juli 2007/rh.) - Nicht alle US-Präsidentschaftskandidaten glauben an den Urknall. Mindestens drei glauben an Schöpfung.
Hat die Bibel Recht oder stimmt die Entwicklungstheorie von Charles Darwin? Diese Frage bewegt in den USA weit mehr Menschen als hierzulande, gerade in Zeiten der Präsidentschaftswahlen.
«Welt online» schrieb, dass drei Präsidentschaftskandidaten der Republikaner erklärt hätten, sie würden der biblischen Schöpfungsgeschichte eher glauben als den Erkenntnissen der Naturwissenschaften.
Es handelt sich um Sam Brownback (Kansas), Mike Huckabee (Arkansas) und Tom Tancredo (Colorado). Nach Ergebnissen einer Umfrage des Gallup-Instituts stehen 68 Prozent der republikanischen Wähler im Lager der Kreationisten, die an die Schöpfung der Welt durch Gott in sechs Tagen glauben, wie sie in der Bibel beschrieben wird.
Hingegen ist bei den Wählern der Demokraten eine Mehrheit von 57 Prozent überzeugt, dass das Leben nicht in einem einmaligen Schöpfungsakt Gottes, sondern durch Evolution entstanden sei.
Die Umfrage zeigt auch, dass der Anteil der Schöpfungsgläubigen mit der Häufigkeit des regelmässigen Kirchgangs zunimmt. Die Wähler der Republikaner gehen Gallup zufolge auch häufiger zu einem Gottesdienst als die der Demokraten.
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