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Terroranschläge in Second Life?
(07. August 2007/fa.) - Islamisten stehen unter Verdacht, die Kunstwelt Second Life für ihre Zwecke zu missbrauchen.
Nutzen Terroristen die Computerwelt Second Life für ihre Zwecke? Laut der „Times“ vermuten Polizisten von Europol und diverse Geheimdienste, dass Second Life als bislang unbeobachtetes Medium zunehmend von Extremisten für ihre Zwecke genutzt wird. Vor allem, um andere Muslime für ihre Sache zu bekehren, um jenseits der E-Mail-Ströme ungestört kommunizieren zu können und angeblich auch, um via Linden-Lab-Dollars heimliche Geldtransfers abzuwickeln.
Dahinter zu kommen, wer hinter den Figuren in der virtuellen Welt Second Life steckt, ist für die Fahnder sehr schwierig. Die Avatare genannten Figuren können auf falschen Namens- und Adressangaben basieren, der SL-Kommunikations- und Geldfluss kann nicht überwacht werden. Lediglich die IP-Adressen sind mögliche Anhaltspunkte, die aber ebenfalls oft ins Nichts führen.
Virtuelle Anschläge auf Einrichtungen in Second Life werden inzwischen nicht mehr nur irgendwelchen verrückten Teenagern, sondern möglicherweise auch islamistischen Radikalen zugeschrieben. So will Rohan Gunaratna, Terrorismus-Experte einer politischen Forschungseinrichtung in Singapore, zwölf solcher Vorkommnisse registriert haben.
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