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Afghanistan: Geiseln in höchster Gefahr
(23. August 2007/idea) – Das Schicksal der 19 südkoreanischen Christen, die sich in Afghanistan in der Gewalt der radikal-islamischen Taliban befinden, hängt am seidenen Faden. Die Taliban haben die Verhandlungen mit südkoreanischen Unterhändlern für gescheitert erklärt.
Den Geiseln drohe der Tod, wenn die Forderungen der Taliban nicht erfüllt würden. Südkoreas Präsident Roh Moo-Hyun hat unterdessen betont, dass die sichere Heimkehr der Geiseln weiterhin höchste Priorität habe. Er appellierte an die afghanische Regierung, mehr Flexibilität zu zeigen. Ein männlicher und zwei weibliche Geiseln sind in einen Hungerstreik getreten, um zu verhindern, dass die Gefangenen in weitere Gruppen aufgeteilt und voneinander getrennt werden.
Vor fünf Wochen, am 19. Juli, waren 23 christliche Aufbauhelfer, meist Krankenschwestern, in der Provinz Ghasni entführt worden, als sie ein mit koreanischer Hilfe gebautes Krankenhaus besuchen und dort bei der medizinischen Arbeit helfen wollten. Sie stammen alle aus der reformierten Presbyterianischen Sammul-Gemeinde in Bundang nahe Seoul. Die Geiselnehmer haben bereits zwei Männer erschossen - den 42-jährigen Jugendpastor Bae Hyung-Kyu und den 29-jährigen Computerexperten Shim Sung-Min. Zwei Frauen, Kim Ji-Na (32) und Kim Kyung-Ja (37), wurden freigelassen.
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