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Microsoft stellt Roboter-Invasion in Aussicht
(27. August 2007/fa.) - Microsoft will das Roboterzeitalter entscheidend mitgestalten und verspricht einen Innovations-Schub.
die neu eingerichtete Robotics Group, ein Zweig von Microsoft, geleitet von langjährigen Bill-Gates-Mitarbeiter Tandy Trower, soll dafür sorgen, dass der Konzern bei der Roboterforschung eine ähnlich zukunftsweisende Rolle einnimmt wie einst am Beginn des PC-Zeitalters.
Im Rahmen der Alpbacher Technologiegespräche hat Trower einen Blick in die technologische Zukunft gemacht und dabei ganze Armeen von Robotern in Aussicht gestellt.
Gegenüber der Agentur „Pressetext“ sagte Trower: „Die Situation der Roboterindustrie ist mit der Anfangszeit bei den PCs ergleichbar. Wir wollen die softwaretechnischen Voraussetzungen für eine breite Masse an Entwicklern schaffen und so den technologischen Fortschritt vorantreiben."
Dabei will Tandy Trower den Begriff "Roboter" möglichst weit fassen. So seien heute im Prinzip auch intelligente ABS-Systeme in Autos oder autonom agierende Staubsauger als Roboter zu klassifizieren.Um die Kompabilität der verschiedenen Systeme zu fördern, will Microsoft bereits vorhandene Lösungen in einer übergeordneten Architektur bündeln. Damit soll die technologische Innovation in der Roboterforschung gefördert werden.
Mit der Bereitstellung eines Software-Sets, das für die nicht-kommerzielle Entwicklung von Roboterapplikationen kostenlos verwendet werden kann, will sich Microsoft im Markt positionieren. Das Tool-Set sei sowohl für die Weiterentwicklung von simplen Lego-Robotern als auch bei menschenähnlich gestalteten, komplizierten Robotertypen vorgesehen, schreibt „Pressetext“.
Neben der Weiterentwicklung von technischen Hilfssystemen in Autos und anderen alltäglichen Gebrauchsgegenständen sieht Trower vor allem in der Kranken- und Altenbetreuung, aber auch im militärischen Bereich enormes Potenzial für die Robotik. Durch die sinkenden Hardware-Kosten und steigenden Computing-Fähigkeiten werden in wenigen Jahren aber auch komplexere Roboter für Privatkonsumenten erschwinglich werden, meinte der Roboterexperte.
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