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Schweizer wollen Schöpfungslehre in der Schule

(30. August 2007/rh.) - Eine repräsentative Umfrage zeigt: Vier von fünf Schweizern wollen, dass in der Schule Evolution und Schöpfung gleich berechtigt gelehrt werden.

Die ungelenkte Evolution, die das Leben über zufällige Mutationen und Selektion höher entwickelte, wird in den Schweizer Schulen als Tatsache vermittelt, was nicht dem Willen der Mehrheit entspricht. Die Schweizerinnen und Schweizer wollen, dass in der Frage der Herkunft des Lebens neben der Evolutionstheorie gleichberechtigt die Schöpfungslehre erklärt wird. Das ergab jetzt eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts IHA-GfK im Auftrag des Vereins ProGenesis. Das Magazin "factum" veröffentlichte das Ergebnis in seiner Ausgabe 6/07.

Zwischen dem 9. und 12. Juli 2007 wurde an 1100 Schweizerinnen und Schweizer im Alter von 15 bis 74 Jahren folgende Frage gestellt: Was soll Ihrer Meinung nach im Biologie-Unterricht betreffend Herkunft des Lebens in den Schulen gelehrt werden?
Das Ergebnis:

a) Nur Evolution 215 (19,6%)
b) Nur Schöpfung 53 (4,8%)
c) Beides gleichberechtigt 831 (75,6%)

Zählt man die Antworten b) und c) zusammen, dann sind 884 von 1100 Befragten oder umgerechnet 80,4 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer dafür, dass die Schöpfungslehre im Biologieunterricht vertreten ist. Oder anders ausgedrückt: 4 von 5 Einwohnern wollen es nicht mit der Evolution als der einzigen Erklärung für die Herkunft des Universums und des Lebens bewenden lassen. mehr...

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