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EVP: Wahlauftakt mit Fest für die ganze Familie
(03. September 2007/fa.) - Die EVP will heute die Weichen für eine lebenswerte Schweiz stellen. Sie will Natur und Umwelt nachhaltig schützen, Muslime und Musliminnen auf unsere Grundwerte verpflichten, den Sozialstaat durch gesunde Familien entlasten, Jugendlichen bessere Chancen geben und die Gesellschaft aus der Schuldenfalle befreien.
Eine entsprechende Resolution wurde am Samstag am offiziellen Wahlauftakt in Aarau verabschiedet. Am 21. Oktober will die EVP 5 Sitze, eine Fraktion aus eigener Kraft und die erste Nationalrätin erreichen. Je ein zweiter Sitz in den Kantonen Bern und Zürich liegt drin, Überraschungen in verschiedenen weiteren Kantonen sind nicht auszuschliessen. Nachdem am Montag die PEV Genève gegründet worden ist, zählt die EVP nun 16 Kantonalparteien und tritt in 14 Kantonen mit 19 Listen und 262 Kandidatinnen und Kandidaten zu den Nationalratswahlen an.
Die Spitzenkandidierenden der EVP präsentierten sich dem Publikum in einem Politpodium: Es sind die bisherigen Heiner Studer (AG) und Walter Donzé (BE) sowie den beiden aussichtsreichsten Anwärterinnen auf den Titel der ersten EVP-Nationalrätin, Grossrätin Marianne Streiff-Feller (BE).
Anschliessend rief Parteipräsident und Nationalrat Ruedi Aeschbacher (ZH) der versammelten EVP-Familie die Wahlziele in Erinnerung und präsentierte eine Resolution, welche die im Mai verabschiedete Wahlplattform („Eine lebenswerte Schweiz sichern durch gestärkte Familien, eine gerechte Wirtschaft und eine gesunde Umwelt.“) ergänzt und aktualisiert: mit der einstimmig verabschiedeten Resolution will die EVP jetzt die Weichen für eine lebenswerte Schweiz stellen und fordert unter anderem Asyl für verfolgte Christen, Kenntnisse einer Landessprache für Imame, eine verbrauchsabhängige Treibstoffsteuer sowie als Massnahmen gegen die zunehmende Verschuldung eine verbesserte Prüfung der Kreditfähigkeit, die Finanzierung eines Fonds für Schuldenberatung und Prävention durch die Kreditgeber und eine Vorbildfunktion des Staates mit einem Entschuldungsplan für die öffentliche Hand.
Den politischen Teil der Veranstaltung abgeschlossen hat eine Videobotschaft des niederländischen Vizepremiers und Familienministers André Rouvoet, zu dessen Partei ChristenUnie die EVP seit einigen Jahren freundschaftliche Kontakte unterhält. Er ermutigte die EVP, echte Lösungen zu den wirklichen Problemen anzubieten und mit einer Botschaft der Hoffnung in die Wahlen zu steigen: christliche Werte führen zu einer menschlichen Politik
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