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Iran: 600 Raketen auf Israel gerichtet

(18. September 2007/inn) - Der Iran hat 600 Raketen auf Israel gerichtet und will
diese abschiessen, falls der Iran oder Syrien angegriffen würden.

Das meldete die regimetreue iranische Internetseite "Assar Iran" am 17. September 2007. Die Raketen des Typs "Schihab 3" haben eine Reichweite von 1.300 Kilometern und könnten damit jedes Ziel in Israel erreichen. Deren Abschuss sei lediglich die "erste Reaktion" auf einen Angriff, so die Webseite. Weitere mögliche Angriffsziele seien einige Dutzend Stützpunkte der US-Armee im Irak.

Der französische Aussenminister Bernard Kouchner warnte am Sonntag, die Welt
müsse sich angesichts der nuklearen Bedrohung aus dem Iran "auf das Schlimmste" gefasst machen. Der Minister sprach von einem "Krieg", betonte
jedoch zugleich die Notwendigkeit weiterer Versuche, die Situation durch Gespräche zu entspannen. In der französischen Tageszeitung "Le Figaro" sagte Kouchner: "Der Iran tut, was dem Irak gefällt. Nirgendwo in der Welt gibt es derzeit eine grössere Krise als diese."

Israel reagierte gelassen auf die Drohung aus Teheran. Man höre genau hin, glaube aber nicht alles, was die iranische Regierung von sich gebe, liess das Büro von Premierminister Ehud Olmert verlauten. "Ich glaube nicht einmal, dass der durchschnittliche Iraner diese Sachen glaubt", sagte ein Vertrauter Olmerts laut der Tageszeitung "Jerusalem Post".

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