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Beissende Dämpfe nach Meteoriteneinschlag

(19. September 2007/fa.) - Hunderte Menschen sind nach einem Meteoriteneinschlag in den peruanischen Anden erkrankt. Aus dem Krater steigen beissende Dämpfe auf.

Nach einem Bericht der peruanischen Nachrichtenagentur „Andina“, der von „Spiegel online“ verbreitetet wird, ist ein "nicht-identifiziertes, leuchtendes Objekt vom Himmel gefallen". Es schlug einen sechs bis acht Meter tiefen und 30 Meter durchmessenden Krater nahe dem Dorfes Carancas. Der Ort liegt etwa 1300 Kilometer südlich von Lima in der Nähe der Grenze zu Bolivien.

Seither klagen die Dorfbewohner über eine rätselhafte Übelkeit mit Erbrechen, Kopfschmerzen und Atemwegsbeschwerden. Nach Berichten von Einwohnern eines nahe gelegen Dorfes verweigert das Vieh seit dem Zwischenfall die Nahrung.

Die Dämpfe könnten nach erster Einschätzung von Wissenschaftlern Auslöser der Übelkeit sein, weil sie möglicherweise Schwefel, Arsen oder andere giftige Substanzen enthielten. Die Menschen haben Angst, dass die Dämpfe dauerhafte Gesundheitsschäden verursachen könnten und weitere Objekte aus dem All herunterfallen.

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