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Mit dem Rüssel «sehen»
(05. Oktober 2007/fa.) - Elefantenrüsselfische «sehen» mit Elektrosensoren – und das manchmal besser als der Mensch.
Der zigarrenlange Fisch schwebt mit geneigtem Kopf knapp über dem kiesbedeckten Grund. Während er langsam vorwärtsschwimmt, pendelt sein rüsselartig verlängertes Kinn stetig von rechts nach links, immer in wenigen Millimetern Abstand vom Boden.
Der Fisch benimmt sich dabei wie ein Schatzsucher, der mit seinem Metalldetektor am Strand nach vergrabenen Goldmünzen sucht. Letztlich macht er auch nichts anderes: Verborgen im Sediment warten zahlreiche tote Mückenlarven auf ihn – seine Leibspeise. Zoologen der Universität Bonn haben die Larven dort versteckt. «Wir wollten herausfinden, ob er sie findet – und wenn ja, bis zu welcher Tiefe», erläutert Gerhard von der Emde. «Er» – das ist der Afrikanische Elefantenrüsselfisch. Sein charakteristisch geformtes Kinn funktioniert aber nicht etwa wie eine besonders empfindliche Nase. Stattdessen enthält es mehr als 500 Elektro-Sensoren, mit denen er seine Umgebung wahrnimmt.
Lesen Sie den ganzen Artikel in factum 7/2007.
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