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Ohne Opferbereitschaft keine Ausbreitung des Glaubens

(10. Oktober 2007idea) – Ohne die Bereitschaft von Christen, ihr Leben zu opfern, gibt es keine Ausbreitung des christlichen Glaubens. Darauf wurde bei der Absolvierungsfeier der evangelikalen Akademie für Weltmission (AWM) am 6. Oktober in Korntal bei Stuttgart hingewiesen.

AWM-Rektor Traugott Hopp erinnerte an den Deutschen Tilmann Geske und die türkischen Christen Necati Aydin und Ugur Yuksel, die am 18. April im christlichen Zirve-Verlag in Malatya von fanatischen Muslimen gefoltert und umgebracht wurden.

An der AMW beendeten in diesem Jahr 28 Studenten ihre Ausbildung. Die meisten planen einen mehrjährigen Einsatz in der Dritten Welt oder haben ihn bereits begonnen. Die AWM hat zurzeit 70 Studenten. Acht haben das erstmals angebotene Doktoralstudium angefangen.
Den seit elf Jahren in Korntal möglichen akademischen Abschluss „Master of Arts“ (M.A.) haben bisher mehr als 360 Studenten erworben.

Als besonders gute Abschlussarbeit würdigte der Förderkreis der Akademie eine Studie der Indianermissionare Markus und Susanne Hiller über die Entstehung selbständiger Gemeinden im südamerikanischen Urwald. Das Ehepaar erhielt den erstmals ausgelobten und mit 100 Euro dotierten Ludwig-Krapf-Preis. Der Tübinger Missionar Krapf (1810-1881) gilt als Vater der ostafrikanischen Erweckungsbewegung.

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