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Friedensnobelpreis für Al Gore und Weltklimarat
(12. Oktober 2007/rh.) – Schon mehrfach ging der Friedensnobelpreis an illustre Persönlichkeiten wie zum Beispiel PLO-Chef Yassir Arafat. Diesmal geht die Ehre an den früheren US-Vizepräsidenten Al Gore und den Weltklimarat der UNO. Der IPCC-Bericht wird immer mehr zum "grünen Evangelium".
Gore und den IPCC, eine Einrichtung der Vereinten Nationen, werden für ihren Einsatz zur weltweiten Mobilisierung gegen eine allfällige Klimakatastrophe ausgezeichnet. Der Friedensnobelpreis ist mit umgerechnet 1,8 Millionen Franken dotiert.
Gore gilt seit seinem Oscar-prämierten Klima-Dokumentarfilm «Eine unbequeme Wahrheit» als einer der berühmtesten Umweltschützer der Welt. Dies, obwohl der Film nachweislich Fehler kommuniziert und Gore selbst mit seinem Lebensstil alles andere als einen sparsamen Energiehaushalt pflegt. Wie der "Spiegel" berichtet tritt Al Gore zudem nur gegen unsinnig hohe Honorare auf. So soll er bei einem Klimakongress des Energiekonzerns EnBW in Berlin für runf 180000 Euro auftreten.
Der Weltklimarat (IPCC) wurde 1988 gegründet. Das Uno-Gremium mit Sitz in Genf forscht nicht selbst, sondern fasst wissenschaftliche Studien zusammen. Der Klimarat soll zudem aufzeigen, wie sich die Änderungen auf Umwelt und Gesellschaft auswirken, sowie realistische Vermeidungs- und Anpassungsstrategien benennen.
Der frisch gekürte Nobelpreisträger Gore sagte in einer ersten Reaktion, der Planet sei in einer Notlage. «Der Klimawandel ist eine moralische und geistige Herausforderung für die ganze Menschheit.»
Immer deutlicher wird die globale Bedeutung des IPCC-Berichts. Alle von ihm abgeleiteten Massnahmen gelten als zentral wichtig und erhalten Priorität, um die Welt zu retten. Der Uno-Bericht wird zusehends überhöht und zu einer Art „Evangelium von Al Gore“. Thomas Lachenmaier verweist im factum-Magazin auf die menschliche Hybris: "Es ist, als werde mit der weltweiten Bereitschaft zur Rettung des Klimas eine Heilserwartung verbunden: Die geeinte Menschheit löst die Klimakatastrophe; nach diesem Probelauf werden sich auch unsere restlichen Probleme als lösbar erweisen."
Vor kurzem haben sich die jungen Vertreterinnen und Vertreter verschiedener politischen Parteien in der Schweiz zusammengetan, um geschlossen Massnahmen gegen den Klimawandel einzuleiten. Darunter waren auch die Vertreter der Evangelischen Volkspartei. Unter dem Thema des Klimawandels machten sie sich eins mit Vertretern von Parteien, die den Namen Gottes am liebsten schon heute aus der Verfassung streichen würden.
Im PR-Hagel der Klimaexperten geht die Wahrheit unter: Es ist nicht der Mensch, sondern Gott der regiert – „er ist vor allem und alles besteht durch ihn“ (vgl. Kol. 1,16). Dies zu wissen und zu glauben, hilft uns, die Umweltthematik sachlich und aus Liebe und Verantwortung gegenüber Gott zu betrachten und nicht aufgrund von Marketing und drohenden politischen Zwangsmassnahmen.
Wo die Ehrfurcht vor Gott fehlt, übt der Mensch seine manipulative Macht aus. Es besteht die Gefahr, dass die unzähligen Forschungsprojekte materialistisch-atheistisch ausgewertet werden, dass die Massnahmen im Bereich des Klimaschutzes in eine Ökodiktatur umschlagen und dass die Wirtschaft die Gunst der Stunde nutzt, um mit neuen Ökolabel-Produkten Geld zu verdienen.
Christen sind nicht gegen umweltschonendere Techniken. Doch das Grundproblem der Menschheit ist nicht der Klimawandel, sondern der fehlende Herzenswandel, der ein neues Denken von Gott, dem Schöpfer, verlangt. "Alles besteht durch ihn" - nicht durch den Menschen. Es wird in Zukunft schwieriger werden, den Durchblick zu behalten und die Prioritäten nicht zu verschieben.
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